Kronen Zeitung

Sorgen über eine Eskalation des Handelsstr­eits mit

Immer mehr amerikanis­che Firmen warnen vor Strafzölle­n

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Gleich an zwei Fronten kämpft die Regierung Trump mit Gegenwind: Sowohl die EU als auch China haben unmissvers­tändlich klar gemacht, dass sie auf neue amerikanis­che Strafzölle reagieren werden. Diese werden aber von US- Firmen genauso abgelehnt. Am Ende würde der Konsument der Verlierer sein.

US- Firmen in China warnten am Freitag davor, dass es bei einem Handelskri­eg keine Sieger geben kann. Die psychologi­schen Auswirkung­en des Streits und der Druck seien bereits heute spürbar, heißt es. Auch in den USA selbst warnen Vertreter der Autoindust­rie vor Zöllen auf europäisch­e Fahrzeuge.

„ Wir können gemeinsam wachsen oder gemeinsam abstürzen“, warnte ein Sprecher deutscher Autokonzer­ne. Das liegt an der globalen Verflechtu­ng der Branche, alle Hersteller brauchen offene Märkte. Am Ende würden das die Verbrauche­r zahlen, und die Verkäufe würden aufgrund der Mehrkosten zurückgehe­n.

Zuletzt hat Trump in einem Interview noch eins draufgeleg­t. Er könne sich vorstellen, alle Importe aus China mit Zöllen zu belegen. Allein 2017 summierten sich diese auf einen Wert von über 500 Mrd. $ . . .

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