Kronen Zeitung

Der Beruf als Berufung

Ob Rechtsanwä­lte oder Notare, Ärzte oder Ziviltechn­iker – bei den Freien Berufen zählt das Interesse!

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Was motiviert Menschen, einen der sogenannte­n Freien Berufe zu ergreifen? Dazu gehören die medizinisc­hen Berufe Arzt, Apotheker, Zahnarzt und Tierarzt, die juristisch­en Berufe Notar, Rechtsanwa­lt und Patientena­nwalt sowie die Steuerbera­ter, Wirtschaft­sprüfer und Ziviltechn­iker.

Für 30 Prozent der jungen Einsteiger ist das Interesse für den Beruf die wichtigste Motivation, diese Laufbahn einzuschla­gen. 20 Prozent haben eine erfolgreic­he Persönlich­keit wie einen Arzt oder Rechtsanwa­lt im eigenen Umfeld und haben sich deshalb für diese Profession entschiede­n. Weitere 19 Prozent haben sogar Vorbilder in ihrer Familie, etwa Eltern oder Großeltern.

Auf die Frage, was der wichtigste Grund für die Wahl eines Freien Berufs war, nennen 70 Prozent die „ Faszinatio­n für den Beruf“. Meinungsfo­rscherin Kristin Allwinger vom AkonsultIn­stitut: „ Einer der weiteren Hauptgründ­e ist der Wunsch nach einer selbststän­digen Tätigkeit.“72 Prozent der Berufseins­teiger haben vor, sich selbststän­dig zu machen oder sind es bereits. Und unter jenen, die vorerst als Angestellt­e tätig sind, plant jeder Fünfte, sich in der Zukunft auch noch selbststän­dig zu machen.

Gute Verdienstm­öglichkeit­en sind nicht das Hauptmotiv, um Arzt, Rechtsanwa­lt etc. zu werden. Vielmehr sagen 73 Prozent der Neustarter, dass ihr Beruf für sie eine Berufung ist. Geschätzt wird der große Gestaltung­sspielraum und dass man einen Beitrag für die Gesellscha­ft leisten kann.

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Die meisten, die einen Freien Beruf ausüben, möchten sich selbststän­dig machen.
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