Kronen Zeitung

„ Bullen“( g) rasen in Deutschlan­d

- stefan. burgstalle­r@ kronenzeit­ung. at

In einem kurzen Video mit

Max Verstappen auf der eigenen Homepage gewährt Red Bull Racing eine nicht ganz ernst gemeinte Vorschau auf den vorerst letzten Grand Prix in Hockenheim. Mit ein paar humorigen Seitenhieb­en auf die deutschen Gastgeber. Die sich im Rennen am Sonntag allerdings als ernst herausstel­len könnten – denn die „ Bullen“sind motiviert: „ Das letzte Mal haben wir dort ein Doppel- Podium erzielt, daher sind die Erinnerung­en gut“, meint Max Verstappen, der wieder einmal einen eigenen Plan verfolgen dürfte: „ Vor allem der letzte Sektor ist interessan­t, wo man verschiede­ne Fahrlinien wählen kann, das ist spaßig.“

Für den Holländer wird es wohl auch ein „ kleines“Heimrennen werden, seine Landsleute brauchen von der Grenze weg nur 250 km weit nach Hockenheim zu fahren. „ Ich bin sicher, dass da ein paar Fans kommen, um mich zu unterstütz­en.“So viele Landsleute wird

Daniel Ricciardo nicht entlang der Strecke finden, der Australier hat derzeit ohnedies andere Sorgen: Seit seinem Sieg in Monaco hatte „ Disco Dan“viel Pech – zweimal Vierter, ein Ausfall, und zuletzt ein fünfter Platz. Gestern wurde er noch zwanzig Plätze in der Startaufst­ellung nach hinten versetzt, weil der Antrieb seines Autos mehrere neue Einheiten benötigte.

Eine spannende Wende könnte Red Bull auch beim Thema Deutsches Tourenwage­n Masters nehmen. Laut „ Motorsport- total. com“soll der Getränkehe­rsteller trotz des Rückzugs aus der Serie Ende 2017 vor einem Wiedereins­tieg in die DTM stehen – und zwar gemeinsam mit dem bisherigen Motoren- Namensgebe­r ( die Aggregate stammen heuer bekanntlic­h noch von Renault) Aston Martin. Nicht umsonst war Ger

hard Berger oft bei Formel1- Rennen und Autosalons zu sehen, um einen Ersatz für Mercedes zu finden, das letztes Jahr seinen Rückzug aus der DTM mit Ende 2018 verkündet hatte. Außerdem hat der österreich­ische Chef der deutschen Serie einen guten Draht zu den „ Bullen“und deren Boss Dietrich Mate

schitz – von 2006 bis 2008 war Berger Teilhaber der Scuderia Toro Rosso.

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