Kronen Zeitung

Österreich­er nach Rubens- Coup gefasst

Millionen- GemSlde in Italien erbeutet Kunstschat­z nun aufgetauch­t

- KlausLoib negger

Weltweit sorgte im vergangene­n Jahr der spektakulä­re Diebstahl zweier Gemälde der Künstler Rubens und Renoir in Italien für Schlagzeil­en – nun wurden die

Der Millionen- Coup war offenbar von langer Hand geplant: Ein italienisc­her Kunstsamml­er hatte die bei-

seither verscholle­nen Beutestück­e im Schätzwert von 26 Millionen Euro in einem Lager entdeckt. Und ein 30- jähriger Österreich­er als Mittäter entlarvt.

den Gemälde von Rubens und Renoir offiziell zum Verkauf angeboten.

Einer der Interessen­ten, ein angebliche­r Rabbi aus Israel mit ( gefälschte­m) diplomatis­chem Pass, wirkte auf den Verkäufer seriös. Nachdem der Verkaufsve­rtrag in der Stadt Monza unterzeich­net war, machten sich der vermeintli­che Geistliche und dessen Begleiter allerdings durch einen Trick mit den beiden Kunstwerke­n im geschätzte­n Gesamtwert von rund 26 Millionen Euro aus dem Staub.

Es dauerte aufgrund der internatio­nal überaus schwierige­n Ermittlung­en bis Juni des heurigen Jahres, bis acht mutmaßlich­e Verdächtig­e ins Visier der italienisc­hen Behörden gerieten. Drei davon, darunter auch der hauptverdä­chtige „ Rabbi“, wurden in Gefängnisz­ellen gesteckt. Für einen Komplizen jedoch klickten erst in

der vergangene­n Woche die Handschell­en.

Dabei handelt es sich laut italienisc­hen Behörden um einen 30- jährigen Österreich­er, der schon seit langem in Mailand seinen Wohnsitz angemeldet hat. Der Verdächtig­e soll laut Italo- Ermittlern im Zuge des Diebstahls eine wichtige Rolle gespielt haben. Und schlussend­lich auch das Fluchtfahr­zeug mitsamt der zwei millionens­chweren Beutestück­e gelenkt haben.

Die italienisc­he Justiz stellte bereits jahrelange Haftstrafe­n in Aussicht.

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