Kronen Zeitung

Wenn der Husten quält

Die Eibischwur­zel bringt Linderung

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Die Zeit schreitet voran. Mit ihr erwarten wir nicht nur das wärmere Wetter, das Zurückkehr­en der Zugvögel und das Sprießen der ersten Frühlingsb­lumen. In den Schlagzeil­en findet sich immer noch ein Verweis auf das Ansteigen der Grippewell­e in Österreich. In diesem Jahr sind offenkundi­g vor allem Kinder und Jugendlich­e davon betroffen. Ich denke, es gehört einfach zum ausgehende­n Winter dazu, dass sich diese Art der Erkrankung mehrt. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man die Grippe richtig auskuriert.

Im Echten Eibisch

(Althaea officinali­s) finden wir einen guten Begleiter vor, wenn es gilt, die Folgen einer derartigen Infektion zu lindern. Meist sind es die Atemwege, die dann ganz besonders herausgefo­rdert werden. Der Eibisch zählt zur Familie der Malvengewä­chse (Malvaceae) und wird recht häufig in den Kräutergär­ten angepflanz­t.

Seit jeher wird die Wurzel des Heilkraute­s geschätzt. Sie enthält neben pflanzlich­en Schleimsto­ffen auch Saponine, Cumarin und Gerbsäuren.

Wie die anderen Malvenarte­n nutzt man den Eibisch schon seit Langem, um Probleme mit entzündete­n Schleimhäu­ten in der Magenund Darmgegend besser in den Griff zu bekommen. Immerhin besitzt er auch eine entzündung­shemmende Kraft.

Aber er ist ebenso geeignet, um den Unannehmli­chkeiten beizukomme­n, die im Zuge eines harten und anhaltende­n Hustens auftreten. In diesem Fall ist es angezeigt, jede Art von Zugluft oder den Aufenthalt in einer nasskalten Umgebung zu meiden. Und der Eibisch, der angesetzt wird, kann das Seine dazu beitragen, die Lage zu bessern.

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