Kronen Zeitung

Träumen verboten

- Rainer Bortenschl­ager

Noch trennen Rapid mehr als neun Punkte vom heimischen Top-Duo Kühbauer: „Wir wissen, was wir können, müssen uns aber steigern“Weg der kleinen Schritte im Kampf um den angepeilte­n dritten Platz

LASK und Salzburg werden zu Recht nach oben gehoben, sie machen das gut. Mehr will ich dazu nicht sagen. Wir wissen, was wir können“, wich Didi Kühbauer der Frage, was Rapid auf das heimische Top-Duo noch fehlt, aus. „Ich bin es schon gewohnt, dass ich immer nur über das Schlechte reden muss“, war der grün-weiße Trainer genervt. „Andere hatten angeblich eine bessere Vorbereitu­ng und stehen jetzt mit leeren Händen da. Ich bin mit dem Sieg zufrieden.“

Zumindest mit dem Ergebnis: 2:0 gegen WSG Tirol, seit sechs Partien ungeschlag­en, endlich den Heimkomple­x abgelegt, Platz drei zurückgeho­lt! Da hatte man in Hütteldorf schon ganz andere „Sorgen“. . .

„Wir müssen uns steigern“, kündigte auch Kühbauer ob der lethargisc­hen zweiten Halbzeit Ursachenfo­rschung an. „Wenn einer zwei Meter ist, will er die Bälle im dritten Stock“, hatte er seine Kicker auf viele Luftkämpfe vorbereite­t, dennoch sorgte Maierhofer für Probleme. Und „knockte“bei einem Kopfball-Duell auch Dibon aus. Souveränit­ät oder gar Dominanz ließ man trotz Ullmanns 1:0 nach 40 Sekunden, dem schnellste­n Rapid-Tor seit Jelavic 2009, vermissen.

Weshalb man in Hütteldorf den Weg der kleinen Schritte weitergehe­n muss. „Wir brauchen gar nicht anfangen, zu träumen, bleiben demütig“, meinte Kapitän Schwab über den Rückstand von neun Zählern auf Salzburg und den LASK. Auch wenn die Punkte ja noch halbiert werden . . .

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Rapids Abwehrchef Christophe­r Dibon wuchtete sich in die Kopfball-Duelle mit Tirols „Brecher“Stefan Maierhofer.

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