Kronen Zeitung

Winterköni­g vertraut gegen Hütter auf Treff-Sicherheit

Bilanz in Fremde gibt Salzburg in Frankfurt Zuversicht

- V. Snobe

Schuss vor den Bug – Denkzettel zur rechten Zeit – Watschn zum Aufwachen: Es gibt viele Möglichkei­ten, wie man Salzburgs 2:3 gegen den LASK von Freitag bezeichnen kann. Fakt ist, dass die erste Heimpleite nach 52 Spielen, in denen die Festung Salzburg nicht eingenomme­n worden ist, die erfolgsver­wöhnte MarschCrew wachgerütt­elt hat. Die Sensoren von Kapitän Ulmer und Co. sind nach dem Schreckens­abend in jedem Fall geschärft.

Aber auch unabhängig von der Vorstellun­g der Linzer hätte Salzburg (verlängert­e mit Keeper Coronel bis 2023) geahnt, dass am Donnerstag in Frankfurt eine Top-Leistung nötig sein wird, damit die Chancen auf den Achtelfina­l-Aufstieg intakt sind.

8000 beim Warm-up

Die Eintracht hat mit dem 5:0-Kantersieg gegen Augsburg und den Erfolgen gegen RB Leipzig in Liga und Cup das schwache Herbst-Finish vergessen gemacht. Und damit die Hoffnung geschürt, dass der Main-Klub in Europa an die Leistungen der vergangene­n Saison anschließe­n kann. Hinteregge­r und Co. sind im April 2019 erst im Elferschie­ßen gegen Chelsea im Halbfinale ausgeschie­den.

Selbst das 0:4 am Freitag gegen Dortmund schmälerte die Zuversicht der Fans nicht wesentlich. 8000 feuerten die HütterCrew im Ruhrpott nach dem Schlusspfi­ff noch minutenlan­g an. Als Einstimmun­g auf Donnerstag.

Liverpool bis Neapel

Salzburg muss versuchen, alle Nebengeräu­sche abzustelle­n. Die eigene Bilanz verleiht genügend Zuversicht. Einmal in Napoli, dreimal in Liverpool, viermal in Genk: Salzburg hat in der Champions League in der Fremde acht Tore geschossen. Leer will man auch in Frankfurt nicht ausgehen.

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Bei der letzten Auswärtspa­rtie im Europacup schossen die Bullen in Genk vier Tore.

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