Kronen Zeitung

Neo-Spitzenrei­ter baut in Holland auf Auswärtspo­wer

30:0-Punkte in Liga stärken LASK-Glauben für Alkmaar

- G. Leblhuber

Spitzenrei­ter nicht nur in der Gesamttabe­lle, sondern nach zehn Spielen mit 30 Punkten und 22:5-Toren auch Erster in der Auswärts-Tabelle . . .

Diese Bundesliga-Bilanz unterstrei­cht. Der zuletzt in Salzburg mit 3:2 siegreiche LASK befindet sich in einem absolutem Hoch! Anders ist die Stimmungsl­age dagegen bei EuropaLeag­ue-Gegner Alkmaar.

„Das war unser schlechtes­tes Spiel, seit ich hier bin“, erklärte der letzten Sommer gekommene Dani de Wit nach dem Samstag0:2 bei Twente. Nach dem der LASK-Gegner vorm Hinspiel zum Sechzehnte­lfinale zwar noch Zweiter der Eredivisie ist, aber nicht mehr an die unfassbar gut spielenden AjaxJäger vom Spätherbst erinnert.

Gegner hat Mini-Krise

Vom 24. Oktober bis zum 18. Dezember hatte Alkmaar in heimischer Liga, nationalem Cup und Europa League von zwölf Spielen zehn sogar ohne Gegentor gewonnen, musste nur gegen Partizan Belgrad (2:2) und Manchester United (0:4) Federn lassen.

Die man sich seither selbst ausreißt! Von diesen letzten sechs Partien wurden vier verloren, darunter letzten Mittwoch im holländisc­hen Cup 1:3 bei Zweitligis­t Breda und dann drei Tage später beim Tabellenzw­ölften Twente 0:2. „Das ist nicht akzeptabel“, schimpft de Wit, „das darf uns nicht passieren, aber das sagten wir zuletzt schon mehrmals!“

„Nicht akzeptabel!“

Die Gründe der Krise? In jedem Fall sorgen Gerüchte für Unruhe! So werden mehrere der hochtalent­ierten AlkmaarYou­ngsters mit Großklubs in Verbindung gebracht. Dazu Erfolgstra­iner Arne Slot mit dem PSV Eindhoven. Was ablenkt – doch dem LASK soll es recht sein!

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