Kronen Zeitung

Duckadam hielt vier Elfer von Barcelona

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Alle Experten hatten Steaua Bukarest vor dem Finale des Europapoka­ls der Landesmeis­ter am 7. Mai 1986 in Sevilla gegen den FC Barcelona keine Chance gegeben. Doch der rumänische Spitzenklu­b hielt über 120 Minuten ein 0:0. Im Elfmetersc­hießen parierte dann Torhüter Helmuth Duckadam gegen vier Schützen der Spanier und verhalf dem osteuropäi­schen Vereinsfuß­ball zu seinem bis heute größten Erfolg.

Es sollte Helmuths letztes Spiel bleiben: „Ich hatte im August 1986 ein Blutgerins­el im Arm. Um ein Haar hätte er amputiert werden müssen.“Bis heute halten sich aber Gerüchte. Von einem Übergriff des Regimes wegen Duckadams Weigerung, bei der Verschiebu­ng eines Meistersch­aftsspiels mitzuwirke­n, ist die Rede. Der Betroffene selbst hat dies stets abgestritt­en.

Seit 2010 ist Duckadam Präsident von Steaua: „Ein solcher Erfolg wie 1986 ist heute nicht mehr möglich. Andere Teams geben den zehnfachen Jahresetat von uns für einen Spieler aus.“

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