Kronen Zeitung

Es geht auch um „Urlaubsgel­d“!

Für die Austria geht’s heute daheim gegen St. Pölten nicht nur um den Sieg in der Qualifikat­ions-Gruppe Schafft man den Europacup, gibt es eine Prämie, je mehr Punkte man holt, desto höher ist diese

- Peter Klöbl

Viel haben die Austrianer in dieser Saison an Prämien nicht verdient, genauer gesagt gar nichts! Denn nur wenn man auf den Plätzen eins bis fünf steht, gibt es Punktepräm­ien, das war man allerdings nie in der laufenden Spielzeit . . .

Läuft aber alles nach Plan und gelingt via Play-offs noch der Sprung in den Europacup, dann raschelt es doch ein wenig im violetten Geldbörsel: „Ja, es gibt für die Spieler eine Prämie, wenn wir das Europacup-Ticket lösen“, bestätigt Finanz-Vorstand Markus Kraetschme­r, „je mehr Punkte gemacht werden, desto höher fällt diese für jeden einzelnen Spieler aus.“

Daher: Auch wenn man sich für das Play-off bereits qualifizie­rt hat, geht es auch noch um „Urlaubsgel­d“in den letzten drei Spielen heute gegen St. Pölten, Dienstag in Altach und in einer Woche gegen Mattersbur­g sowie danach im Play-off.

Platz eins in der QualiGrupp­e und damit verbunden das Heimrecht im Playoff-Halbfinale könnte man sich schon heute holen, macht Violett einen Punkt mehr als Altach (in Tirol), ist das erste Ziel erreicht.

Noch kein Saisonsieg

Das will Trainer Christian Ilzer unbedingt erreichen, entspannt will er die Sache nicht angehen: „Entspannun­g ist ein Horrorwort, es gibt keinen Grund, auf dem Platz auch nur einen Millimeter herzuschen­ken“.

Mit den Niederöste­rreichern hat die Austria, die zuletzt vier Siege in Folge feierte, noch eine kleine Rechnung offen, in den bisherigen drei Saisonduel­len gab es noch keinen Sieg – 2:2 daheim, 0:0 und 1:1 auswärts.

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