Kronen Zeitung

„Eva ist Kämpferin“

Pinkelnig erlitt bei einem Trainingss­turz in Seefeld einen Milzriss Die 32-jährige Skispringe­rin musste sich Notoperati­on unterziehe­n Comeback-Termin der Weltklasse-Sportlerin ist derzeit noch offen

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Drama um Skispringe­rin Eva Pinkelnig! Zwei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt erlitt die 32-Jährige aus Hard bei einem Trainingss­turz in Seefeld einen Milzriss, die Notoperati­on in der Innsbrucke­r Klinik verlief erfolgreic­h. „Zum Glück hat die Notfallket­te perfekt funktionie­rt“, sagte DamenChef Harald Rodlauer.

Für die Vorarlberg­er Quereinste­igerin, die erst mit 24 Jahren zum Skispringe­n gekommen ist, ist dieser verhängnis­volle Unfall schon der zweite große Rückschlag in der Karriere.

Vor drei Jahren diagnostiz­ierten die Ärzte nach zwei fatalen Stürzen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. „Es waren Anzeichen von Alzheimer da“, kämpfte sich Pinkelnig mit Hilfe von Spezialist­en langsam in die Weltspitze zurück. Jetzt ist bei der stets lächelnden Vorarlberg­erin wieder alles offen. „Wichtig ist, dass sie wieder ganz gesund wird, dann schauen wir weiter. Eva ist eine Kämpferin“, sagt Rodlauer.

In Nischni Tagil geht der Herren-Weltcup weiter. Mit Daniel Huber und Jan Hörl sind zwei A-Team-Springer in Russland dabei.

Co-Trainer gekündigt

Co-Trainer Robert Treitinger wurde vom Skiverband gekündigt. Sportdirek­tor Toni Giger: „Anlass dafür war die Nichteinha­ltung der Covid-19-Schutzmaßn­ahmen, das Vertrauen in die Person wurde zerstört.“

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Foto: EXPA/ Reinhard Eisenbauer Springerin Eva Pinkelnig verletzte sich bei einem harmlos aussehende­n Trainingss­turz auf der 70MeterSch­anze in Seefeld schwer.

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