Kronen Zeitung

Den Schalter umgelegt

3:1 voran, dann 3:4 zurück – am Ende blieben die Cracks der Caps gegen Innsbruck aber 5:4-Sieger Morgen kommt Leader Bozen

- Florian Gröger

Ungenau. Passiv. Defensiv unkonzentr­iert. „Da spürten wir das Spiel vom Vortag, fehlte etwas die Energie. Aber Innsbruck hat auch gut gepresst“, sagte Caps-Coach Dave Cameron zum matten zweiten Drittel. In dem man zwei Treffer kassierte, dazu trafen die Gäste zweimal die Latte . . .

Damit 3:3 nach 40 Minuten, da im guten Start-Abschnitt Flemming bei seinem ersten Caps-Tor aus der Distanz getroffen, Campbell einen Schuss von Piff ins Innsbruck-Tor abgefälsch­t, Richter im Powerplay einen One-Timer unter die Latte gedroschen hatte. Weil Loney für seinen Fight gegen Graz nach den neuen Corona-Regeln gesperrt wurde, McPhee fehlte, stürmten nur noch zwei Legionäre bei den Wienern, dafür durften die Youngsters Antal und Artner auch im Powerplay ran.

Letzterer machte – als die Wiener den Schalter doch noch umgelegt hatten – fünf Minuten vor Schluss das 4:4, dann schloss Grosslerch­er (zuvor Assistgebe­r) den schönsten Angriff der Partie über Campbell und Wukovits mit dem 5:4 ab – der 15. Sieg in den letzten 17 Duellen mit den Tirolern. „Das Tor war eine Erleichter­ung, ich hatte etwas Zeit und konnte gut zielen“, freute sich Matchwinne­r Grosslerch­er.

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Julian Grosslerch­er bereitete das 4:4 vor, traf dann zum 5:4-Sieg der Caps.

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