Ärz­te­team näh­te Hand wie­der an Op­fer darf zum Fei­ern zu Fa­mi­lie

Nach Ma­ra­thon-Ope­ra­ti­on ste­hen noch The­ra­pi­en be­vor:

Kronen Zeitung - - Österreich - VON JASMIN GA­DE­RER

Sein ein­zi­ger Weih­nachts­wunsch ging in Er­fül­lung! Der 41-jäh­ri­ge Zsolt Ne­meth aus Marchtrenk (OÖ), dem bei ei­nem Ar­beits­un­fall die Hand ab­ge­trennt wur­de, kann die Fei­er­ta­ge bei sei­ner Frau und den bei­den Kin­dern ver­brin­gen! Denn die Ärz­te konn­ten die Hand wie­der an­nä­hen, und der Hei­lungs­ver­lauf ist sehr gut.

Zwei Wo­chen sind erst ver­gan­gen, seit sich der un­ga­ri­sche Ar­bei­ter (41) in Marchtrenk mit ei­ner Kreis­sä­ge die lin­ke Hand ab­ge­schnit­ten hat. Den heu­ti­gen 24. De­zem­ber kann er schon wie­der da­heim bei sei­ner Fa­mi­lie ver­brin­gen!

Ein Ärz­te­team des AKH Linz hat­te die Hand wie­der an­ge­näht: „Al­les ist per­fekt ver­heilt, wir freu­en uns rie­sig, dass wir ihm sei­nen gro-

ßen Wunsch, Weih­nach­ten zu Hau­se zu fei­ern, er­fül­len konn­ten“, er­klärt Ober­arzt Richard Schnel­zer, der ge­mein­sam mit Ober­arzt Ste­fan Fro­schau­er 13 St­un­den un­ter dem Mi­kro­skop ope­riert hat, um die Hand zu ret­ten. Sie ist gut durch­blu­tet, im neu­en Jahr star­ten The­ra­pi­en, die es dem Mann er­mög­li­chen sol­len, sei­nen Be­ruf wie­der aus­zu­üben.

Ober­ärz­te R. Schnel­zer (li.) und S. Fro­schau­er mit Zsolt Ne­meth

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