Sei­ne Star­pa­ra­de

Ga­le­rie Sup­pan: Pe­ter Sengl

Kronen Zeitung - - Kultur - Karl­heinz Ro­schitz

Er lässt die Pup­pen, par­don, die Opern­stars tanzen, wie es ihm ge­fällt: Pe­ter Sengl, 73, zeigt in der Ga­le­rie Sup­pan sei­ne se­hens­wer­te Schau „Opus ope­ra“– ei­ne Star­pa­ra­de der Gro­ßen der Opern­welt, die er in sei­ner un­ver­wech­sel­ba­ren gra­fi­schen Sicht­wei­se in ei­ner fan­tas­ti­schen (Theater-)Welt auf­tre­ten lässt.

Sie sind al­le da: An­na Netreb­ko, Ce­ci­lia Bar­to­li, Elī­na Ga­ranča, Ma­ria Cal­las, Pláci­do Do­m­in­go, Micha­el Scha­de, aber auch Di­ri­gen­ten wie Her­bert von Ka­ra­jan oder die Kom­po­nis­ten Mo­zart, Ver­di und Jo­hann Strauß . . . Sie po­sie­ren und agie­ren, im cha­rak­te­ris­ti­schen poe­tisch-fan­tas­ti­schen „Sengl-Stil“her­aus­ge­putzt, auf sei­ner Büh­ne. Ein ef­fekt­voll ge­mal­ter Jahr­markt der Ei­tel­kei­ten, dem al­le hul­di­gen. Wo sie Ge­fan­ge­ne, Ge­fes­sel­te ih­rer ei­ge­nen (Bil­der-)Welt voll kunst­voll in­sze­nier­ter Har­mo­nie sind.

Wie im­mer bei Sengl spürt man die Ein­ma­lig­keit sei­ner apar­ten, ka­pri­ziö­sen In­di­vi­du­en, die in die­sem Bal­lett ihr Ge­heim­nis stets be­wah­ren. Ei­ni­ge die­ser Bil­der soll­ten ei­nen Platz im Thea­ter­mu­se­um fin­den! (Sup­pan, 1010, Habs­bur­ger­gas­se 5, bis 17. De­zem­ber).

„Opus ope­ra“nennt Pe­ter Sengl sei­ne Ausstellung von Opern­stars bei Sup­pan – so An­na Netreb­ko. Pe­ter Sengl zeigt Ge­mäl­de und Ar­bei­ten auf Pa­pier.

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