Ro­sen­ber­ger ging das Geld aus

Kre­dit­li­nie nicht ver­län­gert In­sol­venz­an­trag am Mon­tag

Kronen Zeitung - - Wirtschaft - M. Schu­mi

Die Au­to­bahn­re­stau­rants Ro­sen­ber­ger müs­sen An­fang kom­men­der Wo­che In­sol­venz an­mel­den. Zur Grup­pe ge­hö­ren 16 Rast­stät­ten, elf Tank­stel­len und ein Stand­ort in der Wie­ner In­nen­stadt. Das Un­ter­neh­men soll fort­ge­führt wer­den, heißt es.

Aus­lö­ser der Plei­te ist nach An­ga­ben der Fir­ma, dass die Haus­bank ( Aus­tri­an Ana­di) Kre­dit­li­ni­en nicht ver­län­gern woll­te. Da­her wer­de nun ein „ Sa­nie­rungs­ver­fah­ren mit Ei­gen­ver­wal­tung“vor­be­rei­tet. Die Bank

be­dau­ert, dass sie in der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on kei­ne Zu­satz­fi­nan­zie­rung ge­wäh­ren konn­te, es gab seit Wo­chen Ge­sprä­che.

600 Mit­ar­bei­ter ( in Sai­son­spit­zen­zei­ten sind es 800) sind be­trof­fen. Im Ju­li gab es ei­nen Wech­sel in der Ge­schäfts­füh­rung, die neue Spit­ze um Jut­ta Woll­ner und Mein­hard Friedl will das Kon­zept und die Öff­nungs­zei­ten an­pas­sen. Ro­sen­ber­ger ge­hört jetzt zu 100% drei ( Aus­tro-) Chi­ne­sen, die seit 2013 in das Un­ter­neh­men in­ves­tiert ha­ben.

Jut­ta Woll­ner & Mein­hard Friedl füh­ren die Au­to­bahnrast­stät­ten.

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