Die Hei­lung vor­an­trei­ben

Schaf­gar­be als Zug­pferd

Kronen Zeitung - - Österreich -

Weih­nachts­be­leuch­tun­gen

er­hel­len so man­ches Haus. Nicht nur in den Groß­städ­ten kann man ei­nen der­ar­ti­gen Au­gen­fang elek­tri­scher Na­tur ent­de­cken, son­dern selbst in ent­le­ge­nen länd­li­chen Ge­bie­ten mei­nen man­che, ein ge­wis­ses nord­ame­ri­ka­ni­sches Flair ver­brei­ten zu müs­sen. Der Ren­ner da­bei sind leuch­ten­de Schlit­ten, die ein Weih­nachts­mann steu­ert und die von Ren­tie­ren ge­zo­gen wer­den. Im Reich der Kräu­ter gibt es ge­nug, was mit dem win­ter­li­chen Bild ver­gli­chen wer­den kann. Bei der Schaf­gar­be han­delt es sich z. B. um­ein pflanz­li­ches We­sen, das man gleich ei­nem Pferd – für un­se­re Brei­ten wohl bes­ser als Zug­tier ge­eig­net – zum Wohl von Leib und See­le ein­span­nen kann. Die Fra­ge ist nur, was man von ei­nem Ort zum an­de- ren trans­por­tie­ren möch­te. Aus­gangs­punkt für ein In­ter­es­se an Heil­kräu­tern ist meist ein Man­gel an Ge­sund­heit und Vi­ta­li­tät. In der Schaf­gar­be fin­den sich vie­le wert­vol­le In­hal­te, die ei­nen po­si­ti­ven Ak­zent set­zen kön­nen, wenn es gilt, sich von ei­nem Lei­den in Rich­tung Ge­ne­sung auf­zu­ma­chen. Da­für ist es nicht im­mer not­wen­dig, die Schaf­gar­be und ih­re Wir­kun­gen über den Mund und in wei­te­rer Fol­ge über die Ver­dau­ung ent­ge­gen­zu­neh­men, ob­wohl dies prin­zi­pi­ell emp­foh­len wer­den kann. Aber über­se­hen wir nicht die Prob- le­me, die auf der Haut oder di­rekt dar­un­ter ent­ste­hen kön­nen. Gar schnell pas­siert es, dass man sich z. B. bei der Ar­beit oder durch ein Miss­ge­schick ei­ne Wun­de zu­zieht, die sich in wei­te­rer Fol­ge ent­zün­den kann. Dann fällt der Hei­lungs­pro­zess oft län­ger aus, als ei­nem lieb ist. Oder den­ken wir nur an die ver­schie­de­nen Re­ak­tio­nen auf in­ner­li­che Pro­zes­se des Kör­pers, die sich im Auf­tre­ten von so­ge­nann­ten Aus­schlä­gen auf der Haut ma­ni­fes­tie­ren. Dann kann es an­ge­bracht sein, die be­glei­ten­den Vor­tei­le der Schaf­gar­be ab­ru­fen zu kön­nen.

Kräu­ter­pfar­rer- Zen­trum, 3822 Karl­stein/ Tha­ya, Tel. 02844/ 7070- 11

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