Steu­ern für Groß­kon­zer­ne

Kronen Zeitung - - Leserbriefe - Le­an­der Pölzl, Graz

Wie er­klä­ren die Re­gie­run­gen ( En­g­land, Ir­land, Schwe­den, Dä­ne­mark und an­de­re) ih­rer Be­völ­ke­rung, dass es in ih­rem Sin­ne sei, Ama­zon und Co. nicht den glei­chen Steu­er­satz ab­zu­ver­lan­gen, den al­le an­de­ren Un­ter­neh­men ab­füh­ren müs­sen. Man ist von Po­li­ti­kern vie­les ge­wöhnt, aber hier stellt sich die Fra­ge, wem nützt die­ses Ent­ge­gen­kom­men?

Der Auf­bau rie­si­ger Pri­vat­ver­mö­gen ein­zel­ner Per­so­nen kann nicht im öf­fent­li­chen In­ter­es­se lie­gen. Al­so han­deln die zu­stän­di­gen Po­li­ti­ker ge­gen die In­ter­es­sen ih­rer Wäh­ler, al­so ih­rer Bür­ger. Hier dür­fen Be­sit­zer di­ver­ser Un­ter­neh­men un­ver­ständ­li­che Steu­er­ge­schen­ke ein­strei­fen und mit Staats­hil­fe Mil­li­ar­den an­häu­fen. Zum Aus­gleich wer­den feh­len­de Steu­er­mit­tel – un­ver­schämt hoch – vom Mit­tel­stand ab­ge­presst.

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