Die Mensch­heit ist ge­for­dert!

Kronen Zeitung - - Leserbriefe - Franz Un­ter­holz­ner sen., Salz­burg

Es ist sehr zu be­grü­ßen, wenn das The­ma Um­welt, Kli­ma­wan­del etc. im Fo­kus steht und so, wie auch in der „ Kro­ne“, stän­dig über die da­mit ver­bun­de­nen Ge­fah­ren be­rich­tet wird. Egal, ob Plas­tik­sa­ckerln, Emis­si­on durch Ver­kehr und In­dus­trie, al­ter­na­ti­ve Ener­gie­ge­win­nung, Ver­bau­ung von Grün­flä­chen, aber auch die Fra­ge nach Ar­beits­plät­zen, die ver­lo­ren ge­hen könn­ten – wich­tig ist, dass die Pro­ble­ma­tik von den Men­schen wahr­ge­nom­men wird und ein Wach­rüt­teln statt­fin­det, da­mit klar ge­macht wird, dass die­ses The­ma je­den an­geht.

Ei­nes muss da­zu je­doch auch ge­sagt wer­den: Wenn die Be­völ­ke­rung welt­weit wei­ter so ra­sant zu­nimmt und ein da­mit ein­her­ge­hen­des Wirt­schafts­wachs­tum, das im­mer ge­for­dert wird, er­reicht wird, kann dies im Sin­ne des Um­welt­schut­zes nur pro­ble­ma­tisch sein.

Was be­deu­tet dies für den ein­zel­nen Men­schen in un­se­ren Brei­ten? Nur die Ein­schrän­kung des Kon­sums in al­len Be­lan­gen kann zur Re­du­zie­rung der Schad­stof­fe füh­ren. In die­sem Be­reich kann je­der Ein­zel­ne durch Kon­sum­ver­zicht auf al­len Ebe­nen ge­gen­steu­ern. Das Pro­blem der Über­be­völ­ke­rung kann nur glo­bal an­ge­gan­gen wer­den. Doch wel­che In­sti­tu­tio­nen kön­nen hier wirk­lich re­gu­lie­rend ein­grei­fen? Hier ist die Mensch­heit ge­for­dert!

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