Par­tei­re­form: Die neue Spit­zen­wahl

Kurier - - Wien -

Bis­he­ri­ge Kür

Da es bei den Wie­ner Grü­nen kei­nen Par­tei­chef gibt, nimmt der Spit­zen­kan­di­dat ei­ne be­son­de­re Rol­le ein. Bis­her ver­gab die Par­tei­ba­sis den ers­ten Platz auf der Lis­te für die Ge­mein­de­rats­wahl im Rah­men ei­ner Lan­des­ver­samm­lung. Wahl­be­rech­tigt sind dort Mit­glie­der und Un­ter­stüt­zer der Par­tei (nicht zah­len­de Sym­pa­thi­san­ten).

Neu­es Wahl­for­mat

Im Ju­ni ver­ord­ne­te sich die ÖkoPar­tei ein neu­es mehr­wö­chi­ges Pro­ze­de­re zur Kür des Spit­zen­kan­di­da­ten. Bis 4. Sep­tem­ber kön­nen sich auf ei­ner ei­gens kre­ierten Web­site grün-af­fi­ne Stadt­be­woh­ner re­gis­trie­ren. Ge­gen ei­ne Ein­mal­ge­bühr von 15 Eu­ro dür­fen sie die Num­mer eins mit­wäh­len – oh­ne der Par­tei bei­tre­ten zu müs­sen. Gleich­zei­tig kön­nen sich auch die Kan­di­da­ten be­wer­ben, ei­ne Par­tei­mit­glied­schaft oder ein Man­dat sind auch da­für nicht nö­tig. Nach der Re­gis­trie­rung müs­sen die Kan­di­da­ten min­des­tens 100 Un­ter­stüt­zungs­er­klä­run­gen sam­meln. Im Ok­to­ber wer­den al­le Be­wer­ber mit ent­spre­chen­dem Sup­port prä­sen­tiert. Nach öf­fent­li­chen Hea­rings wird ab­ge­stimmt – per Brief. Das Er­geb­nis soll noch heu­er vor­lie­gen. An­ge­peilt wird der No­vem­ber.

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