Zu­rück in der Glit­zer­welt

Do­mi­nic Heinzl be­rich­tet auf ATV wie­der re­gel­mä­ßig über die VIPs.

Kurier - - Kultur - VON NI­NA OBERBUCHER

Noch tourt Do­mi­nic Heinzl auf ei­ner Har­ley Da­vid­son sit­zend durch den sonn­täg­li­chen Vor­abend auf ATV. In ei­ner vier­tei­li­gen Mi­ni­se­rie be­reist er die Rou­te 66 in den USA, qua­si als Auf­wärm­run­de auf dem Sen­de­platz um 19.45 Uhr. Ab 9. Sep­tem­ber tritt Heinzl dort dann wie­der in sei­ner ge­wohn­ten Rol­le in Er­schei­nung: als Kor­re­spon­dent für die glit­zern­de Welt der High So­cie­ty.

„Heinzl und die VIPs“nennt sich das halb­stün­di­ge For­mat, und das wer­de sich na­tür­lich vom Vor­gän­gerMa­ga­zin „Chi­li“un­ter­schei­den, das der Re­por­ter bis 2012 beim ORF mo­de­riert hat: „Es wer­den neue Ele­men­te da­bei sein, trotz­dem hat es klar mei­ne Hand­schrift. Ich be­rich­te im­mer di­rekt von den Lo­ca­ti­ons, bin die gan­ze Wo­che auf Events un­ter­wegs“, sagt Heinzl im Ge­spräch mit dem KU­RI­ER über sei­ne Plä­ne für das neue TV-Pro­jekt. „Ich ha­be in letz­ter Zeit mit vie­len Men­schen, von VIPs über Ma­na­ger bis Jour­na­lis­ten, dar­über Ge­sprä­che ge­führt, wie sie sich ei­ne mo­der­ne So­cie­ty-Sen­dung vor­stel­len.“

Kon­kre­tes möch­te der ge­bür­ti­ge Hol­la­brun­ner aber noch nicht ver­ra­ten: „Die Se­her sol­len die Sen­dung ein­fach auf sich zu­kom­men las­sen“, meint er. Nur so viel: „Ei­ne Vor­schau aufs neue Pro­gramm des Zir­kus Ron­cal­li ist fix da­bei.“

Über sich selbst will Heinzl üb­ri­gens auch nur be­dingt Aus­kunft ge­ben. Denn der 54-Jäh­ri­ge, der vor der Ka­me­ra stets ger­ne pro­vo­ziert, re­agiert selbst schon mal ver­schnupft auf Fra­gen, die ihm nicht ge­fal­len. Lie­ber in­ter­viewt er selbst. „Mir macht das seit 30 Jah­ren Freu­de, weil ich je­den Tag was Neu­es da­zu­ler­ne und neue Men­schen tref­fe. Ich re­de ger­ne mit Leu­ten wie Ni­ki Lau­da oder Di­di Ma­te­schitz. Noch lie­ber hät­te ich, wenn sich Letz­te­rer auch mal vor der Ka­me­ra von mir in­ter­view­en las­sen wür­de. Der scheut sich im­mer da­vor“, er­zählt Heinzl. „Es ist wich­tig, dass man Kon­takt mit der Sze­ne hat. Und die Jun­gen, die jetzt nach­ge­wach­sen sind, mit de­nen wer­de ich mich ver­traut ma­chen.“

Seit 2012 war Heinzl näm­lich in der so­ge­nann­ten „Schnup­per­pen­si­on“: Nach ei­nem Schlag­ab­tausch mit Rap­per Si­do hin­ter den Ku­lis­sen der ORF-Show „Die gro­ße Chan­ce“hat­te sei­ne Kar­rie­re beim Öf­fent­lich-Recht­li­chen ein plötz­li­ches En­de ge­nom­men. Und bei ATV, wo Heinzl da­vor mehr als zehn Jah­re Mo­de­ra­tor von „Hi So­cie­ty“war, wur­de er zu­nächst nicht

Beim dies­jäh­ri­gen Opern­ball hat­te Heinzl un­ter an­de­rem Mo­de­de­si­gner Ha­rald Glööck­ler vorm ATVMi­kro

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.