Raf­rei­der: „Die Vor­wür­fe ge­gen mich sind falsch“

Am Bild­schirm wird der ORF-An­chor­man bis auf Wei­te­res nicht zu se­hen sein: Er weist al­le An­schul­di­gun­gen zu­rück und war­tet auf den Ent­scheid des Staats­an­walts.

Kurier - - Österreich · Rätsel - VON ANKICA NIKOLIĆ

Die ers­ten Zei­len der Er­klä­rung von Ro­man Raf­rei­der sind ein­deu­tig: „Die Vor­wür­fe ge­gen mich, vor al­lem auch die Spe­ku­la­tio­nen in so­zia­len Me­di­en sind falsch, die ver­öf­fent­lich­ten SMS und Whats­App-Nach­rich­ten völ­lig aus dem Kon­text ge­ris­sen“, heißt es in dem State­ment, das dem KU­RI­ER vor­liegt. Bis auf Wei­te­res wird er „aus Rück­sicht auf den ORF“nicht mehr im Fern­se­hen zu se­hen sein – zu­min­dest so­lan­ge nicht, bis die Sach­la­ge ge­klärt ist.

Kei­ne Stel­lung­nah­me

Die Er­klä­rung nach den schwe­ren An­schul­di­gun­gen vom Wo­che­n­en­de kommt von sei­nem An­walt Oli­ver Scher­baum. Dar­in gibt Raf­rei­der an, dass es zum jet­zi­gen Zeit­punkt von ihm da­zu kei­ne wei­te­re öf­fent­li­che Stel­lung­nah­me ge­ben wird. „Aus Rück­sicht auf un­be­fan­ge­ne Er­mitt­lun­gen durch die Jus­tiz. Aber vor al­lem auch aus Rück­sicht auf mei­ne ehe­ma­li­ge Le­bens­ge­fähr­tin, de­ren Pri­vat­le­ben und de­ren höchst­per­sön­li­chen Le­bens­be­reich ich auch in die­ser mei­ner schwie­ri­gen Si­tua­ti­on wei­ter ach­ten wer­de.“

Staats­an­walt am Zug

Ein Be­richt in der Kro­nen Zei­tung brach­te das Gan­ze ins Rol­len: Sei­ne Ex-Freun­din soll dem­nach An­zei­ge er­stat­tet ha­ben. Es geht um schwe­re Kör­per­ver­let­zung und ge­fähr­li­che Dro­hung, zu­dem soll auch ein Be­tre­tungs­ver­bot er­wirkt wor­den sein. In dem Be­richt wur­den auch ver­meint­li­che Droh­nach­rich­ten ver­öf­fent­licht.

In der Stel­lung­nah­me weist Raf­rei­der au­ßer­dem dar­auf hin, dass er sich „ge­gen un­wah­re Be­richt­er­stat­tung und ge­gen Be­rich­te, die mei­nen höchst­per­sön­li­chen Le­bens­be­reich tan­gie­ren“, recht­lich weh­ren wer­de.

Erst wenn die Staats­an­walt­schaft ih­re Ent­schei­dun­gen ge­trof­fen ha­be, wer­de er „die­se un­ter Be­rück­sich­ti­gung des höchst­per­sön­li­chen Le­bens­be­rei­ches der Be­trof­fe­nen kom­mu­ni­zie­ren“.

Raf­rei­ders Ex-Freun­din er­hebt schwe­re Vor­wür­fe ge­gen ihn

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