Freuds Freund­schaft sieht man jetzt auf der Ki­n­o­lein­wand

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Be­rüh­rend. Wir schrei­ben das Jahr 1937: Der An­schluss von Ös­ter­reich an das na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Deutsch­land steht kurz be­vor. Ge­nau in die­ser Zeit kommt der 17-jäh­ri­ge Franz Hu­chel aus dem Salz­kam­mer­gut nach Wi­en, um bei ei­nem Tra­fi­kan­ten in die Leh­re zu ge­hen. Wie es das Schick­sal so will, ist ei­ner der Stamm­kun­den Sigmund Freud. Als sich Hu­chel im­mer mehr mit sei­ner Se­xua­li­tät zu be­schäf­ti­gen be­ginnt, kon­sul­tiert er Freud – ei­ne in­ni­ge Freund­schaft ent­steht. Di­ens­tag­abend fei­er­te das Film­werk „Der Tra­fi­kant“von Re­gis­seur Ni­ko­laus Leyt­ner im Gar­ten­bau­ki­no in Wi­en Pre­mie­re. Haupt­dar­stel­ler Si­mon Mor­zé be­kam dort Un­ter­stüt­zung von sei­ner Mut­ter, der Burg­schau­spie­le­rin Pe­tra Mor­zé. Auch die Mi­men Ur­su­la Strauss, Er­ni Man­gold oder Mar­kus Frei­stät­ter schau­ten vor­bei.

Zwei Schau­spie­le­rin­nen un­ter sich: Ur­su­la Strauss und Er­ni Man­gold im Gar­ten­bau­ki­no in Wi­en Regina Fritsch spielt auch im Film „Der Tra­fi­kant“mit; Bea­te Mein­lRei­sin­ger kam als Gast

Haupt­dar­stel­ler Si­mon Mor­zé be­kam bei der Pre­mie­re Un­ter­stüt­zung von Ma­ma, Pe­tra Mor­zé

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