Ruf­zei­chen vor spär­lich be­setz­ten Sta­di­ont­ri­bü­nen

Kurier - - Sport -

GP Vi­en­na. Sport­lich bot der GP Vi­en­na auch heu­er heu­er wie­der Bahn­rad­sport der Ex­t­ra­klas­se – mit fast 200 Sport­lern aus 24 Na­tio­nen, dar­un­ter vie­le WM-Me­dail­len­ge­win­ner und der erst­mals in Wien star­ten­de Eli­te-Welt­meis­ter im Scratch, der Weiß­rus­se Jauhe­ni Ka­ra­liok.

Er­freu­lich des­halb auch das gu­te Ab­schnei­den der Ös­ter­rei­cher: Heim­sie­ge im Eli­te­be­werb fei­er­ten Ste­fan Matz­ner im Punk­te­ren­nen so­wie Graf/Mül­ler im Ma­di­son. Ein No­vum gab es dies­mal in den Nach­wuchs­be­wer­ben, denn auch die­se wur­den in­ter­na­tio­nal aus­ge­tra­gen – als of­fe­ne Ös­ter­rei­chi­sche Meis­ter­schaf­ten. Da­bei konn­te der 16-jäh­ri­ge Wie­ner Tim Waf­ler ein­mal mehr sei­ne Klas­se un­ter Be­weis stel­len. Er ge­wann al­le vier Be­wer­be des Om­ni­ums und si­cher­te sich sei­nen 33. Ös­ter­rei­chi­schen Meis­ter­ti­tel (!).

Pre­mie­re

Auch im Ma­di­son der Ju­nio­ren setz­te der U-17-Fah­rer mit Part­ner Lukas Vieh­ber­ger ein Ruf­zei­chen: Das Duo ge­wann über­le­gen mit fünf von sechs Wer­tungs­sprints und ver­wies da­bei Na­tio­nen wie Schwe­den, Tsche­chi­en und die Slo­wa­kei auf die Plät­ze.

„Das war heu­er mein 27. Sai­son­sieg und mein ers­ter in der Ju­nio­ren­klas­se. Der brach­te mir so­gar 200 Punk­te in der Welt­rang­lis­te ein. Doch lie­ber wä­re mir fast ge­we­sen, dass statt den 200 UCI-Punk­ten zu­min­dest eben­so vie­le Zu­schau­er die Ren­nen im Du­si­ka-Sta­di­on ver­folgt hät­ten. Das In­ter­es­se war lei­der sehr be­schei­den“, re­sü­mier­te der St­röck-Ath­let.

Über­zeu­gend: Tim Waf­ler fei­er­te die Sie­ge 26 und 27

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