Hu­go Cha­vez

Kurier - - Politik -

Au­to­ri­tä­re Wen­de

Der am 5. März 2013 ver­stor­be­ne cha­ris­ma­ti­sche Staats­prä­si­dent Hu­go Cha­vez leg­te zu Be­ginn des Jahr­hun­derts den Grund­stein zur au­to­ri­tä­ren Wen­de in Ve­ne­zue­la. Nach sei­nem Putsch­ver­such 1992 lan­de­te der Of­fi­zier für zwei Jah­re im Ge­fäng­nis. Schließ­lich er­ober­te der selbst er­nann­te „Sol­dat des Vol­kes“bei den Wah­len 2000 le­gal die Macht und wur­de 2006 und 2012 als Prä­si­dent wie­der­ge­wählt. In die­ser Zeit be­grün­de­te er den „Cha­vis­mo“: ei­ne au­to­ri­tä­re Füh­rung und Kne­be­lung der Op­po­si­ti­on, ge­paart mit Re­for­men im So­zi­al- und Bil­dungs­be­reich, was ihm Rück­halt bei den Är­me­ren gab. Ni­co­las Ma­du­ro setz­te als sein Nach­fol­ger des­sen Kurs fort.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.