Bei­pack­zet­tel muss vor De­pres­si­on war­nen

Kurier - - Lebensart -

War­nung. Der Bei­pack­zet­tel hor­mo­nel­ler Ver­hü­tungs­mit­teln wie An­ti­ba­by­pil­le, Hor­mon ring oder- pflas­ter muss künf­tig ei­nen Hin­weis über mög­li­che Ne­ben­wir­kun­gen wie De­pres­sio­nen ent­hal­ten. Die Maß­nah­me er­folgt auf Emp­feh­lung der Eu­ro­päi­schenArz­nei­mit­tel agen­tur.

Hin­ter­grund ist ei­ne dä­ni­sche Stu­die, die die hor­mo­nel­le Ver­hü­tung in Zu­sam­men­hang mit ei­nem er­höh­tenSui­zid ri­si­ko brach­te. Tat­säch­lich ist be­kannt, dass de­pres­si­ve Ver­stim­mun­gen un­dDe­pres­sio­nen al­sNe­ben- wir­kung hor­mo­nel­ler Ver­hü­tung auf­tre­ten­kön­nen.

Hier­zu­lan­de schüt­zen sich 38 Pro­zent der Frau­en im ge­bär­fä­hi­gen Al­ter mit der An­ti­ba­by­pil­le vor ei­ner un­ge­woll­ten Schwan­ger­schaft – das er­gab der jüngs­te Ös­ter­rei­chi­sche Ver­hü­tungs­re­port, der im Auf­trag de­s­Gyn­me­dAm­bu­la to­ri ums im Jahr 2015 her­aus­ge­ge­ben wur­de. Da­mit ist das Hor­mon­prä­pa­rat das be­lieb­tes­te Ver­hü­tungs­mit­tel der Ös­ter­rei­che­rin­nen, wenn­gleich ein Trend zu hor­mon frei­en Ver­hü­tungs­mit­teln zu be­ob­ach­ten ist.

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