Was die Auf­ga­ben der Na­tio­nal­bank sind

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Auf Eu­ro-Ebe­ne

Mit der Eu­ro-Ein­füh­rung 1999 (als Bar­geld 2002) ha­ben sich zen­tra­le Auf­ga­ben ver­la­gert. Den größ­ten Ein­fluss hat der Gou­ver­neur der Oes­ter­rei­chi­schen Na­tio­nal­bank (OeNB) als Mit­glied des EZB-Ra­tes in Frank­furt. Das ist das Gre­mi­um, das die Sta­bi­li­tät der Wäh­rung über­wacht und die Zin­sen fest­setzt. Die sechs Mit­glie­der des EZB-Di­rek­to­ri­ums (in­klu­si­ve Prä­si­dent Ma­rio Draghi) ha­ben dau­er­haft ei­ne Stim­me, die Chefs der 19 na­tio­na­len No­ten­ban­ken tei­len sich seit 2005 im Ro­ta­ti­ons­prin­zip 15 Stim­men.

In Ös­ter­reich

Bis­her ha­ben die vier OeNBDi­rek­to­ren die Auf­ga­ben wi­der­ge­spie­gelt: In­ter­ne Or­ga­ni­sa­ti­on und Volks­wirt­schaft, Ban­ken­auf­sicht und Sta­tis­tik, Zah­lungs­ver­kehr und IT so­wie Ka­pi­tal­ma­nage­ment und Con­trol­ling. Die Neu­auf­tei­lung nach der Ab­wan­de­rung der Ban­ken­auf­sicht zur FMA ist of­fen. Die Mit­glie­der des Di­rek­to­ri­ums wer­den vom Bun­des­prä­si­den­ten auf Vor­schlag der Re­gie­rung er­nannt. Das Di­rek­to­ri­um ist da­bei un­ab­hän­gig und wei­sungs­frei. Es wird für sechs Jah­re be­stellt – ei­ne Wie­derer­nen­nung ist zu­läs­sig.

Der Aus­tausch der al­ten Strom­zäh­ler ge­gen die neu­en Smart Me­ter hat be­reits be­gon­nen

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