Ers­te Stand­ort­be­stim­mung für Gre­gor Schlie­renzau­er

Kurier - - Sport -

Som­mer-Grand-Prix. Er müs­se jetzt ein­mal schau­en, dass er in den zwei­ten Durch­gang kom­me: Gre­gor Schlie­renzau­er hat ge­lernt, in an­de­ren Ka­te­go­ri­en zu den­ken. Er hat es ler­nen müs­sen. Auf dem Pa­pier mag der Ti­ro­ler noch im­mer der er­folg­reichs­te Ski­sprin­ger der Welt­cup­ge­schich­te sein (53 Sie­ge), auf der Schan­ze hat Schlie­renzau­er sei­nen Num­mer-ein­sS­ta­tus längst ver­lo­ren. Bei der Heim-WMin See­feld­war er zu­letzt so­gar nur Zu­se­her.

Mit Pri­vat­coach Wer­ner Schus­ter, der Schlie­renzau­er be­reits in jun­gen Jah­ren im Ski­gym­na­si­um in Stams be­treut hat­te, wagt der 29-Jäh­ri­ge nun ei­nen neu­en An­lauf. Der Auf­takt zum Som­merGrand-Prix an die­sem Wo­che­n­en­de in Wis­la dient dem Stu­bai­er da­bei als ers­te Stand­ort­be­stim­mung.

Ganz an­de­re An­sprü­che als Schlie­renzau­er hat Team­kol­le­ge Ste­fan Kraft: Der bes­te und kon­stan­tes­te ös­ter­rei­chi­sche Sprin­ger der letz­ten­fün­fJah­re­ha­timSom­mer ex­trem viel ge­tüf­telt und an der Tech­nik ge­feilt, um künf­tig in noch hö­he­ren Sphä­ren schwe­ben zu kön­nen. „Ich weiß, dass mein Sprung grund­sätz­lich sehr gut funk­tio­niert, aber ich se­he noch Re­ser­ven“, sagt der Salz­bur­ger vor den bei­denBe­wer­ben am Sams­tag (Team) und am Sonn­tag (Ein­zel) in­Po­len.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.