Das Du­ell der bei­den Ex-In­nen­mi­nis­ter

Kurier - - Politik -

Die­ses Du­ell ver­spricht be­son­de­re Bri­sanz: In Nie­der­ös­ter­reich tref­fen mit Wolf­gang So­bot­ka und Her­bert Kickl zwei Ex-In­nen­mi­nis­ter di­rekt auf­ein­an­der. Dass So­bot­ka dieÖVP-Lan­des­lis­te an­führt, stand nie in­fra­ge. Dass die blau-gel­be FPÖ Her­bert Kickl zu ih­rem Spit­zen­kan­di­da­ten ge­macht hat, über­rascht hin­ge­gen. Der ge­bür­ti­ge Kärnt­ner lebt zwar seit Jah­ren in Pur­kers­dorf, po­li­tisch ak­tiv war er auf Lan­des­ebe­ne bis­lang noch nie. So­bot­ka und Kickl hat­ten in der Zeit der tür­kis-blau­en Re­gie­rung grund­sätz­lich kein schlech­tes Ver­hält­nis. Der Na­tio­nal­rats­prä­si­dent dürf­te auch der ge­we­sen sein, der in der ÖVP-Rie­ge die meis­ten Ge­sprä­che mit Kickl ge­führt hat. Der Um­gangs­ton war kor­rekt, heißt es. Im Wahl­kampf wird da­von we­ni­ger zu spü­ren sein. Vor al­lem, weil die FPÖ un­be­irr­bar die ÖVP-Nie­der­ös­ter­reich als trei­ben­de Kraft hin­ter der Ab­set­zung Kickls als Mi­nis­ter ver­mu­tet – was Lan­des­haupt­frau Jo­han­na Mikl-Leit­ner de­men­tiert. Die Re­ak­ti­on der SPÖ auf dass Pro­mi-Du­ell: Sie hat mit dem Ge­werk­schaf­ter Ru­dolf Sil­van ei­nen po­li­tisch weit­ge­hend un­be­kann­ten Mann auf den ers­ten Platz ge­reiht – an­stel­le von Ex-Mi­nis­te­rin Son­ja Ham­mer­schmid.

Nie­der­ös­ter­reich.

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