Nai­ro Quin­ta­na rast mit viel Rü­cken­wind auf Platz zwei

Kurier - - Wirtschaft -

Das gibt es auch eher sel­ten: Auf der 17. Etap­pe der Spa­ni­en-Rund­fahrt wur­de am Mitt­woch so ein ho­hes Tem­po ge­fah­ren, dass sich die TV-Pro­duk­ti­ons­fir­ma da­zu ent­schied, ei­ne hal­be St­un­de frü­her als ge­plant die Live­über­tra­gung zu star­ten.

Grund für die Ra­se­rei auf den 219,6 Ki­lo­me­tern zwi­schen Aran­da de Du­e­ro und Gua­da­la­ja­ra war a) ei­ne an­fangs 47-köp­fi­ge Flucht­grup­pe um den Ko­lum­bia­ner Nai­ro Quin­ta­na, b) aber auch nicht we­nig Rü­cken­wind.

Quin­ta­nas Ziel war klar: Rang sechs ver­las­sen und dem Füh­ren­den Pri­moz Ro­g­lic (SLO) nä­her­rü­cken. Nach 130 Ki­lo­me­tern hat­te er den Rück­stand von 7:43 auf zwei Mi­nu­ten re­du­ziert, vir­tu­ell Platz zwei. Schließ­lich konn­te Ro­g­lic 2:24 Mi­nu­ten Vor­sprung auf Quin­ta­na ret­ten, Ale­jan­dro Val­ver­de (ESP) ist Drit­ter. Der Nie­der­ös­ter­rei­cher Her­mann Pern­stei­ner hielt der Hatz nicht stand und fiel vom zehn­ten auf den 17. Ge­samt­rang zu­rück.

Am Don­ners­tag sind zwi­schen Col­me­n­ar Vie­jo und Be­cer­ril de la Sier­ra vier Berg­wer­tun­gen der ers­ten Ka­te­go­rie zu er­klet­tern, und die letz­ten vier Ki­lo­me­ter geht es noch ein­mal berg­auf.

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