Ru­he vor dem Sturm

Staf­fel­start. Zehn neue Fol­gen der „Vor­stadt­wei­ber“ab Mon­tag in ORF 1 (20.15 Uhr)

Kurier - - Serie -

Neue Fol­gen, neue Fie­si­tä­ten, neue Ge­sich­ter und – teil­wei­se – neue Re­gie: Die „Vor­stadt­wei­ber“keh­ren ab 16. Sep­tem­ber (im ORF1-Se­ri­en­mon­tag, 20.15 Uhr) mit zehn fri­schen Fol­gen der vier­ten Staf­fel zu­rück. Ein Jahr nach dem Ra­che­feld­zug von Joa­chim Schnitz­ler (Phil­ipp Hoch­mair) kehrt vor­erst Ru­he in der Vor­stadt ein. Wal­traud (Ma­ria Köst­lin­ger), Ni­co (Ni­na Proll), Ca­ro (Mar­ti­na Ebm) und Va­nes­sa (Hil­de Da­lik) ha­ben ih­re Le­ben neu aus­ge­rich­tet. Als Pud­schedl (Tho­mas Mraz) die Lei­che ei­nes Ge­schäfts­man­nes auf ei­ner Park­bank fin­det, be­gin­nen die Tur­bu­len­zen von Neu­em …

Ge­gen­po­le

Da­zu tra­gen auch vie­le neue, hoch­ka­rä­tig be­setz­te Fi­gu­ren bei. So gibt der Münch­ner Thea­ter-Star, die frü­he­re Buhl­schaft Bri­git­te Hob­mei­er Li­via, die ver­z­opf­te Toch­ter ei­nes Phar­ma­chefs. Und be­wies bei der ORF-Se­ri­en-Prä­sen­ta­ti­on vielHu­mor:„Al­sichinDeut­sch­land er­zählt ha­be, dass ich die ,Vor­stadt­wei­ber‘ ma­che, hat man dort ge­sagt: Jetzt hast du es ge­schafft … Al­so, mir sind na­tür­lich auch Kol­le­gin­nen be­geg­net, die mein­ten: ,Ah, geht’s dir so schlecht?‘“. Um dann ernst­haft fest­zu­hal­ten: „Se­rie ist heu­te die gie­ri­ge Nah­rung des Schau­spie­lers. Ich fand die Rol­le toll.“

Ein Vor­stadt­weib wer­den wird Ines Hon­sel („Wa­ckers­dorf“), die da­mit nach die­ser Staf­fel Ca­ro (Mar­ti­na Ebm: „Die Rol­le ist aus­er­zählt“) qua­si er­setzt. Ih­re So­nia Cle­men­ti hat viel zu kom­pen­sie­ren. „Es ist ei­ne sehr am­bi­va­len­te Fi­gur – oft sehr toll­pat­schig, im nächs­ten Mo­ment aber eis­kalt.“Wie sehr das stimmt, zeigt schnell ihr Um­gang mit dem Va­ter (Mi­guel Herz-Ke­stra­n­ek).

Hon­sels En­ga­ge­ment ist Dreh­buch-Au­tor Uli Brée ei­ne wirk­li­che Freu­de: „Ich woll­te ei­ne Frau, die kor­pu­lent und se­xy ist und sie ist per­fekt be­setzt. Ich will die­se Mus­ter auf­bre­chen und g’stan­de­ne, coo­le Frau­en zei­gen.“

Cool bis zy­nisch wird auch „Thea­ter­tier“Andrea Eckert zu se­hen sein. Ih­re Fi­gur der Gre­ta Mo­re­na „ist ei­ne Frau in mei­nem Al­ter, die nicht un­sicht­bar wird, son­dern sich vom Le­ben nimmt, was sie möch­te.“

Ne­ben Ha­rald Si­che­ritz hat Mir­jam Unger („Mai­kä­fer flieg!“) Re­gie ge­führt. Die Fol­gen 6 bis 10 sind die ers­te fik­tio­na­le Ar­beit der Ki­no-Re­gis­seu­rin fürs T V: „Ich lie­be Se­ri­en und bin mit ih­nen so­zia­li­siert wor­den. Fern­se­hen war nie et­was Ge­rin­ge­res als Ki­no für mich.“

Die „Vor­stadt­wei­ber“sind ein Quo­ten­hit im ORF. Die MRFilm-Pro­duk­ti­on hat­te bei der letz­ten, drit­ten Staf­fel durch­schnitt­lich800.000,in­derSpit­ze fast ei­ne Mil­li­on Zu­se­her.

Auf­takt der 4. Staf­fel mit Hon­sel, Rupp, Köst­lin­ger, Schir und Proll

Neu im Team: Mir­jam Unger (Re­gie)

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