Mehr US-Trup­pen für Na­hen Os­ten

Iran-Kon­flikt. Pen­ta­gon ord­net Trup­pen­ver­stär­kung für Golf­re­gi­on an

Kurier - - POLITIK -

Im Kon­flikt mit dem Iran ver­le­gen die USA nach den An­grif­fen auf sau­di­sche Öl­an­la­gen wei­te­re Trup­pen in den Na­hen Os­ten. Wie vie­le Sol­da­ten in die Golf­re­gi­on ent­sen­det wer­den sol­len, dar­über schwieg sich das Pen­ta­gon noch aus. Es wür­de sich um„Tau­sen­de“han­deln.

Der Ein­satz der US-Trup­pen sei je­den­falls „de­fen­si­ver Na­tur“, sag­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Mark Esper. „Al­les deu­tet dar­auf hin, dass der Iran für den An­griff ver­ant­wort­lich war.“Un­ter­su­chun­gen von ame­ri­ka­ni­schen, sau­di­schen und in­ter­na­tio­na­len Ex­per­ten hät­ten er­ge­ben, dass die ein­ge­setz­ten Waf­fen aus ira­ni­scher Pro­duk­ti­on stamm­ten und nicht vom Je­men aus ge­star­tet­wor­den sei­en.

Die ira­ni­schen Re­vo­lu­ti­ons­gar­den droh­ten für den Fall ei­nes An­griffs er­neut mit ei­nem „Krieg oh­ne Gren­zen“. Der Iran wer­de zu­rück­schla­gen und es wer­de „nir­gend­wo si­cher blei­ben“.

Pen­ta­gon­chef Esper sag­te, Prä­si­dent Trump ha­be deut­lich ge­macht, dass die USA kei­nen Krieg mit dem Ir­an­woll­ten. Esper: „Uns ste­hen an­de­re mi­li­tä­ri­sche Op­tio­nen zur Ver­fü­gung, soll­ten sie nö­tig sein.“

Trump hat am Frei­tag neue Sank­tio­nen ge­gen den Iran an­ge­kün­digt und sei­nen Kurs der mi­li­tä­ri­schen Zu­rück­hal­tung ver­tei­digt. Er kön­ne je­der­zeit „in­ner­halb von ei­ner Mi­nu­te“ei­nen Mi­li­tär­schlag bei­spiels­wei­se ge­gen 15 wich­ti­ge Zie­le im Iran an­ord­nen. Er wol­le das aber­mög­lichst ver­mei­den.

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