„Glau­ben Sie nie­man­dem, der ein­fa­che Ant­wor­ten hat!“

Jour­na­li­stund­jetzt Po­li­ti­ker: Hel­mut Brand­stät­ter gas­tier­te­mit­neu­em Wer­kinLinz– bri­sant un­d­in­for­ma­tiv.

Kurier - - MENSCHEN - VON CLAU­DIA STELZEL–PRÖLL

Buch­prä­sen­ta­ti­on.

Zu Be­ginn stell­te er klar: „Das ist kei­ne po­li­ti­sche Ver­an­stal­tung, son­dern ei­ne Buch­vor­stel­lung. Ich ha­be aber kei­ne Angst vor po­li­ti­schen Fra­gen.“Rund 120 In­ter­es­sier­te fan­den si­chMon­tag bei Tha­lia auf der Lin­zer Land­stra­ße ein, um Hel­mut Brand­stät­ter zu­hö­ren­und­zu­se­hen. Der frü­he­re KU­RIER-Her­aus­ge­ber und -Chef­re­dak­teur, der kürz­lich in die Po­li­tik wech­sel­te und nun für die Neoskan­di­diert, hat­te­sein ak­tu­el­les Buch „Kurz & Kickl. Ihr Spiel mit Macht un­dAngst“imGe­päck.

17Mo­na­te­tür­kis-blaue Re­gie­rung, die mit derVer­öf­fent­li­chung des Ibi­za-Vi„Kurz & Kickl“von Me­di­en­mensch Hel­mut Brand­stät­ter

de­os en­de­te, zer­pflückt un­d­ana­ly­siert­derMe­di­en­mensch – und pro­gnos­ti­ziert: „Soll­te es nach dem Wahl­tag wie­der tür­kisblau ge­ben, hält das wie­der kei­ne fünf Jah­re.“

Mehr als 20.000 Stück des Bu­ches sind ver­kauft. „Es gibt nicht vie­le Jour­na­lis­ten in Ös­ter­reich, die sich trau­en, über die Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen

Me­di­en und Po­li­tik zu schrei­ben.“War­um jetzt derWech­sel in die Po­li­tik? „Vie­le wol­len wis­sen, war­um­tust­du­dir­da­san? Ers­tens wur­de ich ge­fragt und zwei­tens will ich Auf­ste­hen und Han­deln.“Die Be­su­cher ent­ließ Brand­stät­ter mit ei­nem Ap­pell: „Glau­ben Sie nie­man­dem, der ein­fa­che Ant­wor­ten hat. Die gibt es nicht!“

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