Drei Me­dail­len­chan­cen in Doha

Leicht­ath­le­tik-WM. Da­dic, Pr­ei­ner und Weiß­hai­din­ger hof­fen

Kurier - - SPORT -

Über Jah­re war Ös­ter­reichs Team bei Leicht­ath­le­ti­kWelt­meis­ter­schaf­ten da­bei, aber nicht mit­ten­drin im Kampf um die Po­dest­plät­ze – das hat sich vor der WM in Ka­tar ge­än­dert. Mit Dis­kus­wer­fer Lu­kas Weiß­hai­din­ger und den Sie­ben­kämp­fe­rin­nen Ivo­na Da­dic und Ve­re­na Pr­ei­ner hat der ös­ter­rei­chi­sche Ver­band gleich drei hei­ße Ei­sen im Feu­er.

Die letz­te von nur zwei Me­dail­len hat Stephanie Graf vor 18 Jah­ren über 800 Me­ter ge­holt (Sil­ber), die ers­te Hoch­sprin­ge­rin Si­grid Kirch­mann an­no 1993. Ge­hen die Er­folgs­hoff­nun­gen in Er­fül­lung, so wür­de sich das auch loh­nen: Dank ei­nes Team­spon­sors sind 75.000 Eu­ro für Gold aus­ge­lobt, 50.000 für Sil­ber und 25.000 für Bron­ze. Da­zu kom­men 60.000 Dol­lar (54.400 Eu­ro) of­fi­zi­el­les Preis­geld für ei­nen Ti­tel.

Weiß­hai­din­ger, der EMD­rit­te des Vor­jah­res und Ge­samt­zwei­te der heu­ri­gen Dia­mond Le­ague, ist Drit­ter der Jah­res­bes­ten­lis­te, Pr­ei­ner Sechs­te und Da­dic Ach­te. Der Ober­ös­ter­rei­cher hat sei­ne Qua­li­fi­ka­ti­on im 1976 er­bau­ten und 2017 re­no­vier­ten Kha­li­fa In­ter­na­tio­nal Sta­di­um am Sams­tag­nach­mit­tag.

Russ­land bleibt out

Ein ei­ge­nes rus­si­sches Team wird es auch in Doha nicht ge­ben, der Leicht­ath­le­ti­kWelt­ver­band IAAF er­hält die Sper­re we­gen Staats­do­pings auf­recht. Gleich­wohl wer­den 29 rus­si­sche Ath­le­ten da­bei sein – al­ler­dings un­ter neu­tra­ler Flag­ge und weil sie sich bis­lang nichts zu Schul­den kom­men lie­ßen.

Ech­te Freun­de: Ka­tars Emir al-Tha­ni, FIFAChef In­fan­ti­no und Russ­lands Prä­si­dent Pu­tin (v. li.)

Chef und Mit­ar­bei­ter: PSG-Prä­si­dent Al-Khe­lai­fi (re.) mit PSGCoach Tu­chel beim Ten­nis in Doha

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