Blaue Lan­des­po­li­ti­ker kri­ti­sie­ren Stra­che

Kurier - - NATIONALRA­TSWAHL -

Kla­re Wor­te ka­men am Wahl­abend aus der nie­der­ös­ter­rei­chi­schen FPÖ: „Hät­te Stra­che nach Ibi­za das glei­che ge­tan wie Gu­de­nus, wä­re uns das er­spart ge­blie­ben“, sag­te Lan­des­rat Gott­fried Wald­häusl mit Blick auf das schlech­te Wah­l­er­geb­nis. Gu­de­nus war di­rekt nach Ibi­za aus der Par­tei aus­ge­tre­ten und hat­te sich im Wahl­kampf nicht zu Wort ge­mel­det. Die Mar­ke FPÖ sei „be­schä­digt“, so Lan­des­par­tei­chef Udo Land­bau­er. Auch Ti­rols FPÖ-Chef Mar­kus Ab­werz­ger will nicht über Ho­fer („Er sitzt fest im Sat­tel“), son­dern über Stra­che dis­ku­tie­ren. Wie er sieht auch Bur­gen­lands FPÖ-Chef Jo­hann Tschürtz die Spe­sen­af­fä­re als Grund für die FPÖ-Ver­lus­te. „Die Er­eig­nis­se der letz­ten Wo­chen ha­ben vie­le Frei­heit­li­che vom Gang zur Ur­ne ab­ge­hal­ten“, sagt auch Salz­burgs Par­tei-Che­fin Mar­le­ne Sva­zek. Wi­ens FPÖ-Chef Do­mi­nik Nepp sieht nicht al­le Feh­ler bei sei­ner Lan­des­grup­pe: „In der Spe­sen­af­fä­re wur­de viel skan­da­li­siert.“

Er­neut hef­ti­ge Kri­tik an Stra­che: FPÖ-Lan­des­rat Gott­fried Wald­häusl

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.