Da­mit der CO2-Fuß­ab­druck passt

Wirt­schaft und In­dus­trie set­zen sich zu­neh­mend mit der Kli­ma­kri­se aus­ein­an­der

Kurier - - INDUSTRIER­EGION - HER­TA SCHEI­DIN­GER

Schad­stoff­re­duk­ti­on.

Die ober­ös­ter­rei­chi­sche In­dus­trie ist sich ih­rer Ver­ant­wor­tung be­wusst und setzt er­folg­rei­che Maß­nah­men bei den The­men Ener­gie­ef­fi­zi­enz so­wie Kli­ma- und Um­welt­schutz.

Die Quo­te bei der Er­neu­er­ba­ren Ener­gie liegt in Ös­ter­reich bei 73 Pro­zent – in der EU sind es 26.

Kreis­lauf­wirt­schaft

Vor al­lem die Kreis­lauf­wirt­schaft ge­winnt im­mer mehr an Be­deu­tung – von der Pro­duk­ti­on über den Ge­brauch, die Ver­wer­tung bis zur Wie­der­ver­wen­dung. So setzt die AMAG neue Maß­stä­be beim Re­cy­cling von Alu­mi­ni­um. Das senkt nicht nur die Kos­ten bei der Pro­duk­ti­on, es be­nö­tigt auch nur fünf

Pro­zent der Ener­gie der Pri­mär­me­tall­er­zeu­gung. So ver­wun­dert es nicht, dass 75 Pro­zent des je­mals her­ge­stell­ten Alu­mi­ni­ums noch im­mer im Pro­duk­ti­ons­kreis­lauf sind. Am AMAG-Stand­ort Rans­hofen be­trägt die Schrott­ein­satz­quo­te für die Pro­duk­ti­on von Guss­le­gie­run­gen und Walz­bar­ren 75 bis 80 Pro­zent. 2017 wur­den rund 350.000 Ton­nen Alu­mi­ni­um­schrott ver­ar­bei­tet.

Kli­ma­neu­tral

Den CO2-Aus­stoß hat die Len­zing-Grup­pe ins Vi­sier ge­nom­men. Die Kli­ma­stra­te­gie die Len­zing Grup­pe ist da­bei zu­kunfts­wei­send. Ab 2050 will das Un­ter­neh­men net­to kein CO2 mehr emit­tie­ren. Bis 2030 wer­den die Emis­sio­nen pro

Ton­ne pro­du­zier­tem Zell­stoff und Fa­sern um 50 Pro­zent im Ver­gleich zu 2017 ge­senkt. Da­mit wird die Len­zing Grup­pe durch welt­wei­te Ak­tio­nen die Emis­si­on von 1,3 Mio. Ton­nen CO2 ver­mei­den. Da­für wer­den über 100 Mil­lio­nen Eu­ro in­ves­tiert, um der Vor­rei­ter­rol­le in der pro­du­zie­ren­den In­dus­trie wei­ter ge­recht zu wer­den.

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