Kurier

Was bis En­de Jän­ner gilt

Har­ter Lockdown bis 18. Jän­ner. Schu­len ab 7. Jän­ner im Fernunterr­icht, Be­hör­den blei­ben of­fen. Per­sön­li­cher Lockdown oder Frei­tes­ten zwi­schen 18. und 24. Jän­ner. Rei­sen und Kul­tur mit Test mög­lich

- VON DA­NIE­LA KITTNER Salzburg · Sebastian Kurz · Revolutionary Organization 17 November · homeschooling

Lockdown soft, hart, soft und wie­der hart.

Und dann? Ab Jän­ner sind un­ter­schied­li­che Pha­sen der Öff­nung an­ge­dacht.

Schön lang­sam ver­liert man den Über­blick, was wann gilt. Vor­be­halt­lich des­sen, dass in neu­en Ver­ord­nun­gen und Ge­set­zen, die in der kom­men­den Wo­che vor­ge­legt wer­den, noch Än­de­run­gen ent­hal­ten sind, ein Über­blick über die Maß­nah­men bis En­de Jän­ner.

• Bis 23. De­zem­ber blei­ben Schu­len ge­öff­net, der Han­del bis 24. zu Mit­tag. Es gel­ten je­doch Aus­gangs­be­schrän­kun­gen von 20 Uhr bis 6 Uhr in der Früh. Da darf man das Haus nur zweck­ge­rich­tet ver­las­sen – für die Ar­beit, um je­man­dem zu hel­fen, um sich die Bei­ne zu ver­tre­ten. Für pri­va­te Tref­fen gilt: Man darf nur ei­nen frem­den Haus­halt tref­fen, und dar­an dür­fen nicht mehr als sechs Er­wach­se­ne plus sechs Kin­der be­tei­ligt sein.

• Am 24. und 25. De­zem­ber gel­ten ge­lo­cker­te Re­geln für die Weih­nachts­fei­ern. Es dür­fen bis zu zehn Per­so­nen aus bis zu zehn Haus­hal­ten zu­sam­men­kom­men. Bei den zehn Per­so­nen sind Kin­der schon mit­ge­zählt.

Ab 24. De­zem­ber dür­fen Lift­be­trie­be und Eis­lauf­plät­ze auf­sper­ren, das liegt in der Ver­ant­wor­tung der Bun­des­län­der. Ti­rol und Salz­burg wol­len je­den­falls auf­sper­ren. Der Bund hat das Tra­gen von FFP2-Mas­ken in Gon­deln vor­ge­schrie­ben.

• Ab dem 26. De­zem­ber tritt ein har­ter Lockdown in Kraft. Er be­inhal­tet die Sechs-Per­so­nen-und-zwei-Haus­hal­teRe­gel für pri­va­te Tref­fen. Aus­gangs­be­schrän­kun­gen gel­ten wie­der rund um die Uhr wie im letz­ten har­ten Lockdown.

Al­le Ge­schäf­te sind ge­schlos­sen bis auf Le­bens­mit­tel und Apo­the­ken.

Die Be­hör­den wer­den, an­ders als im ers­ten Lockdown im April, ge­öff­net sein, da­mit kein all­zu gro­ßer

Rück­stau, zum Bei­spiel bei Bau­ver­hand­lun­gen, ent­steht.

Re­stau­rants und Ho­tels blei­ben ge­schlos­sen, eben­so der Kul­tur- und Sport­be­trieb so­wie kör­perna­he Di­enst­leis­ter mit Aus­nah­me der me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung.

• Am 7. Jän­ner neh­men die Schu­len den Un­ter­richt wie­der auf, aber im Ho­me­schoo­ling. Die Fe­ri­en ge­hen so­mit wie ge­plant am 7. Jän­ner zu En­de. Das Dis­tan­ce-Le­arning bleibt bis 15. Jän­ner auf­recht. • Am 15., 16., 17. Jän­ner fin­den ös­ter­reich­weit Mas­sen­te­s­tun­gen statt. Die Re­gie­rung ruft drin­gend zur Teil­nah­me auf.

Kein Geld fürs Tes­ten

Ein ur­sprüng­li­cher Plan, die Leu­te mit Gut­schei­nen von 50 Eu­ro pro Per­son zum Tes­ten zu lo­cken, wur­de ver­wor­fen. Laut der jüngs­ten Wen­dung wird es kei­ne Goo­dies für das Tes­ten ge­ben, zu­min­dest nicht in der Form von Ge­schen­ken. Hin­ge­gen will die Re­gie­rung ein neu­es An­reiz­sys­tem aus­pro­bie­ren, in­dem man sich aus dem Lockdown frei­tes­ten kann.

• Ab dem 18. Jän­ner soll al­les öff­nen dür­fen: Die Schu­len ge­hen in Prä­senz­un­ter­richt, Han­del, Fri­seu­re, Re­stau­rants und Ho­tels so­wie weit­ge­hend auch die Kul­tur und der Sport dür­fen auf­sper­ren. Nut­zen darf die­ses An­ge­bot aber nur, wer ein ne­ga­ti­ves Tes­t­er­geb­nis aus dem vor­he­ri­gen Mas­sen­test vor­wei­sen kann. Al­le an­de­ren Per­so­nen müs­sen in dem Sta­tus von vor dem 18. Jän­ner ver­blei­ben, al­so im per­sön­li­chen Lockdown.

• Ab 24. Jän­ner gilt, dass man Kul­tur- und Sport­events be­su­chen und in Ho­tels ein­che­cken darf, wenn man ein Tes­t­er­geb­nis nicht äl­ter als 48 St­un­den vor­wei­sen kann. Die gel­ten­den Rei­se­be­schrän­kun­gen (Qua­ran­täne­pflicht) wer­den bis 18. Jän­ner ver­län­gert.

Kanz­ler Se­bas­ti­an Kurz ap­pel­liert, sich vor dem Fei­ern mit Ver­wand­ten frei­wil­lig tes­ten zu las­sen. Und er sagt: „Ich per­sön­lich wer­de mich auch tes­ten las­sen.“

Lockdown I

Die Re­gie­rung ver­häng­te ab 16. März ei­nen Lockdown in­klu­si­ve Aus­gangs­be­schrän­kun­gen und Sper­ren, der in Sum­me fast neun Wo­chen an­dau­er­te. Bis zum Som­mer gab es schritt­wei­se Lo­cke­run­gen. Die Mas­ken­pflicht im Han­del blieb al­ler­dings be­ste­hen.

In der Gas­tro­no­mie wur­de ei­ne Re­gis­trie­rungs­pflicht ein­ge­führt

Lockdown II

Nach dem Som­mer stie­gen die Zah­len wie­der an. Ein „Lockdown light“ab 3. No­vem­ber brach­te kaum Ent­span­nung, des­halb ver­kün­de­te Tür­kisG­rün ei­nen zwei­ten, har­ten

Lockdown ab 17. No­vem­ber. Die­ser traf Schu­len und Han­del be­son­ders hart. Die nächt­li­chen Aus­gangs­be­schrän­kun­gen ka­men für den gan­zen Tag

Lockdown III

Aus Sor­ge, dass nach Weih­nach­ten die Zah­len wie­der stei­gen, ver­kün­de­te die Re­gie­rung am Frei­tag den nächs­ten har­ten Lockdown: Der Han­del, der am 7. De­zem­ber auf­ge­sperrt hat­te, muss nach Weih­nach­ten bis 18. 1. wie­der zu­sper­ren. Die Schu­len star­ten am 7. 1. (bis 15. 1.) mit Dis­tan­ce Le­arning. Nach En­de des Lock­downs sol­len Massentest­s die Zah­len un­ten hal­ten

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