Wie die Ver­ei­ne die NS-Zeit auf­ar­bei­ten

Ra­pid war der Vor­rei­ter, Sturm folg­te nach. Heu­er will auch die Aus­tria über das Ver­eins­le­ben wäh­rend der Na­zi­herr­schaft Be­richt ab­le­gen.

Kurier Magazine - Die 8er Jahre - - ZUSAMMENBRUCH -

Nach der Pu­bli­ka­ti­on von Ra­pid im Jahr 2013 „Grün-Weiß un­term Ha­ken­kreuz“be­schäf­tig­te sich Sturm mit der Ge­schich­te des Ver­eins wäh­rend der Na­zi­herr­schaft . 2015 er­schien in der Ver­eins­zeit­schrift „Stur­mEcho“ei­ne Zu­sam­men­fas­sung von His­to­ri­ker Walter M. Iber, der u. a. amGra­zer Lud­wig Boltz­mann In­sti­tut forsch­te. In der Stu­die „Erst kam der Ver­ein, dann die Par­tei“, cha­rak­te­ri­sier­te Iber das Ver­hal­ten von Sturm, von GAK und an­de­ren stei­ri­schen Klubs in NS-Zei­ten. Um den Spiel­be­trieb zwi­schen 1938 und 1945 auf­recht zu er­hal­ten, hät­ten Sturm-Ver­ant­wort­li­che Über­le­bens­stra­te­gi­en ent­wi­ckelt.

Von der Wie­ner Aus­tria ist für die­sen Herbst ein Buch zu die­sem The­ma ge­plant.

Bei der Ad­mi­ra über­neh­men Fans die his­to­ri­sche Ar­beit. Der­zeit wird über Ru­dolf Mütz, den ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten (von 1924–’30), ge­forscht. Der frü­he Un­ter­stüt­zer des Ver­eins wur­de als Ju­de ver­folgt und von den Na­zis er­mor­det.

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