Ein Quar­tett kämpft um die Tro­phä­en

Sto­ckerau, Dorn­birn Scho­ren und die MGA Fi­vers wol­len Hy­po NÖ wei­ter den Nim­bus der Un­be­sieg­bar­keit neh­men. Die neue Sai­son ver­spricht Span­nung.

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Die Aus­gangs­la­ge vor der neu­en Sai­son

Nach 384 Spie­len oh­ne Nie­der­la­ge ge­lang am 4. No­vem­ber 2015 der Uni­on APG Kor­neu­burg mit dem 26:24 über Hy­po Nie­der­ös­ter­reich His­to­ri­sches. 2017 wa­ren es dann die MGA Fi­vers, die die Se­ri­en­sie­ge­rin­nen erst­mals in der Ge­schich­te im Cup vom Thron stie­ßen. In der ver­gan­ge­nen Sai­son warf Sto­ckerau den Topklub aus NÖ be­reits im Vier­tel­fi­na­le aus dem Cup. Elf Teams ma­chen sich auch die­se Sai­son da­ran, dem Li­ga­krö­sus die Ti­tel strei­tig zu ma­chen. Vor al­lem dem Trio Sto­ckerau, MGA Fi­vers und Dorn­birn Scho­ren wer­den da­für gu­te Chan­cen ein­ge­räumt.

Der his­to­ri­sche Er­folg von 2015 ist bei Kor­neu­burg Ge­schich­te. Zu­mal man ver­gan­ge­ne Sai­son den Ab­stieg hin­neh­men muss­te. Neu in der Zwöl­fer­li­ga sind da­für die Perch­tolds­dorf De­vils. Ins­ge­samt hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren das Leis­tungs­ni­veau in der Wo­men Handball Aus­tria ver­dich­tet, was sich deut­lich an­hand der Er­fol­ge der MGA Fi­vers und von Sto­ckerau be­merk­bar macht.

TRAI­NER­STAR. Geht es um die zu ver­ge­ben­den Ti­tel (Meis­ter­schaft und Cup), wird man die Au­gen vor al­lem auf drei Ver­ei­ne rich­ten: Sto­ckerau geht als Ti­tel­ver­tei­di­ger in den CupBe­werb. Bei Dorn­birn Scho­ren hält wei­ter­hin die ehe­ma­li­ge Welt­hand­bal­le­rin Aus­ra Fridri­kas die Fä­den auf der Trai­ner­bank in den Hän­den. Wäh­rend sich Sto­ckerau und Dorn­birn Scho­ren deut­lich ver­stärk­ten, bleibt bei den Fi­vers ab­zu­war­ten, wie man die Ab­gän­ge von fünf Spie­le­rin­nen kom­pen­sie­ren kann. Ver­stärkt ha­ben sich die Wie­ne­rin­nen le­dig­lich mit San­dra Ma­je­tic von St. Pöl­ten. Ge­spannt darf man auch auf HIB Handball Graz sein. Die Stei­re­rin­nen füg­ten in der ab­ge­lau­fe­nen Meis­ter­schaft Hy­po NÖ die ein­zi­ge Nie­der­la­ge zu, sie ge­wan­nen En­de Ok­to­ber 2017 zu Hau­se mit 29:28. Mit Lo­li­ta Ma­ge­lins­kas führt auch dort ei­ne er­fah­re­ne Trai­ne­rin das jun­ge Team an, das be­reits ver­gan­ge­ne Sai­son Spie­le­rin­nen der Jahr­gän­ge 1998 und 2000 aufs Par­kett schick­te.

ADER­LASS. Bei den ins­ge­samt vier zu ver­ge­ben­den in­ter­na­tio­na­len Start­plät­zen wird auch mit Feld­kirch und WAT Atz­gers­dorf zu rech­nen sein. Die Wie­ne­rin­nen ver­lo­ren al­ler­dings gleich drei Spie­le­rin­nen an Sto­ckerau und brau­chen ei­nen bes­se­ren Sai­son­start als zu­letzt, um sich in der Ta­bel­le zu ver­bes­sern. Wie­der wei­ter nach oben ori­en­tie­ren will sich auch Rooms Ho­tels ZV Wie­ner Neu­stadt, wo man Ca­ri­na Stock­ham­mer vom TV Nel­lin-

gen (GER) los­ei­sen konn­te. Ei­nen star­ken Ader­lass hat die Uni­on St. Pöl­ten zu ver­zeich­nen: Gleich drei Leis­tungs­trä­ge­rin­nen ver­lor man an die Kon­kur­renz, Li­sa Fels­ber­ger an Sto­ckerau, San­dra Ma­je­tic an die Fi­vers und Kat­ha­ri­na We­ber an den UHC Tulln. Ste­pha­nie Hau­er be­en­de­te zu­dem ih­re Kar­rie­re. Ge­mein­sam mit Eg­gen­burg, Perch­tolds­dorf und Tro­faiach wird man wohl im un­te­ren Ta­bel­len­drit­tel zu fin­den sein.

Im An­flug: Das Team aus Sto­ckerau ist be­reit für die gro­ßen Spie­le

Här­te­test: Die Li­ga der Da­men ist so aus­ge­gli­chen wie noch nie

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