Reich an Ta­len­ten

Das Re­ser­voir an Top-Ta­len­ten im ös­ter­rei­chi­schen Handball ist enorm. Das freut nicht nur die Na­tio­nal­trai­ner, son­dern auch die Ver­ei­ne im In- und Aus­land.

Kurier Magazine - Handball - - INHALT -

Die­se Nach­wuchs­spie­ler gilt es zu be­ach­ten

Im­mer wenn ei­ne Nach­wuchs­mann­schaft des ÖHB zu ei­nem Län­der­spiel an­tritt, sind die Ver­einss­couts auf den Tri­bü­nen nicht weit. Seit Jah­ren ver­zeich­net der ÖHB Er­fol­ge im Nach­wuchs­be­reich – vom 2000er-Nach­wuchs, der bei der Schul­welt­meis­ter­schaft sen­sa­tio­nell Gold ge­holt hat­te, zeig­ten et­wa Lu­kas Hu­tecek und Con­stan­tin Möstl auf.

Doch nicht nur die Bur­schen spie­len sich re­gel­mä­ßig ins Ram­pen­licht. So gilt auch Ka­ta­ri­na Pand­za als hei­ße Ak­tie auf dem Spie­ler­markt, die im Som­mer so­gar die Chan­ce er­hielt, sich mit den zwei Jah­re Äl­te­ren bei der U-18-WM in Po­len zu mes­sen. Pro­mi­nen­te Auf­stei­ger aus dem ÖHB-Nach­wuchs wa­ren zu­letzt Ni­ko­la Bi­lyk (Kiel), Kris­ti­an Pil­i­po­vic, Se­bas­ti­an Frim­mel und Lu­kas Her­bur­ger (al­le Ka­det­ten Schaff­hau­sen/ SUI) – sie al­le stam­men aus der er­folg­rei­chen 1994er-Ge­ne­ra­ti­on.

AUS­GE­ZEICH­NET. Mit den 2000ern schickt sich der nächs­te Jahr­gang an, es ih­nen gleich zu tun und sich in jun­gen Jah­ren für aus­län­di­sche Ver­ei­ne zu emp­feh­len. So liest sich die Vi­ta des ge­ra­de ein­mal 18-jäh­ri­gen Lu­kas Hu­tecek be­reits be­ein­dru­ckend: Meis­ter 2018 mit den Fi­vers, Schul-Welt­meis­ter 2018, 37 Län­der­spie­le mit dem 2000er-Na­tio­nal­team. Ge­mein­sam mit Tor­hü­ter Con­stan­tin Möstl drück­te er der Schul-WM 2018 in Ka­tar den Stem­pel auf. Möstl, der aus dem Nach­wuchs von Uni­on West­wien stammt, war über das ge­sam­te Tur­nier ein si­che­rer Rück­halt und brach­te im Fi­na­le die deut­sche Of­fen­si­ve an den Rand der Ver­zweif­lung. Auch bei den Frau­en drän­gen im­mer mehr jun­ge Spie­le­rin­nen nach. Im März 2018 trat Ös­ter­reichs 2002er-Na­tio­nal­team bei ei­nem in­ter­na­tio­na­len Tur­nier in Sio­fok ge­gen Gast­ge­ber Un­garn, Frank­reich und Ru­mä­ni­en an. Ka­ta­ri­na Pand­za stach in den ers­ten bei­den Par­ti­en her­vor und wur­de zur bes­ten Spie­le­rin ge­wählt. Bei Hy­po Nie­der­ös­ter­reich ist sie im Trai­ning kaum aus der Hal­le zu be­kom­men, sie be­sticht durch ih­re Mo­ti­va­ti­on, ih­re Ein­stel­lung und ih­ren Fleiß. Zur Be­loh­nung durf­te sie da­her mit dem 2000er-Na­tio­nal­team zur WM 2018 nach Po­len. Ein wei­te­rer Be­leg für ihr gro­ßes Ta­lent.

In Sze­ne ge­wor­fen: Fi­vers-Ta­lent Lu­kas Hu­tecek

Vor­bild: Se­bas­ti­an Frim­mel schaff­te den Sprung ins Aus­land nach Schaff­hau­sen (SUI)

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