Der Ta­len­te-flüs­te­rer

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Nach­wuchs­coach Ro­land Ma­rou­schek er­klärt sei­ne Ar­beit

Nach­wuchs­team­chef Ro­land Ma­rou­schek führ­te Ta­len­te wie Ni­ko­la Bi­lyk oder Se­bas­ti­an Frim­mel an die Welt­spit­ze her­an. Sei­ne Phi­lo­so­phie: „Al­les dient ei­nem hö­he­ren Ziel.“

Ro­land Ma­rou­schek hat ein Händ­chen für Handball-ta­len­te. Der 54Jäh­ri­ge führ­te mit sei­nem Be­treu­er­stab je­nes 1994er-na­tio­nal­team an die in­ter­na­tio­na­le Spit­ze her­an, aus dem Spie­ler wie Ni­ko­la Bi­lyk, Kris­ti­an Pil­i­po­vic oder Se­bas­ti­an Frim­mel her­vor­tra­ten. Ak­tu­ell hat er mit Lu­kas Hu­tecek oder Con­stan­tin Möstl aus dem 2000er-na­tio­nal­team die nächs­ten Ta­len­te un­ter sei­nen Fit­ti­chen. „Wenn man nur be­grenz­te Res­sour­cen zur Ver­fü­gung hat, muss man die Din­ge, die man hat, sorg­fäl­tig und mit Acht­sam­keit be­han­deln“, sagt Ma­rou­schek in Hin­blick auf fi­nan­zi­el­le, per­so­nel­le und struk­tu­rel­le Be­din­gun­gen. Aus dem 94er-team schaff­ten Spie­ler wie Ni­ko­la Bi­lyk, Kris­ti­an Pil­i­po­vic, Se­bas­ti­an Frim­mel, Lu­kas Her­bur­ger, Christoph Neu­hold, Wil­helm Je­linek und To­bi­as Wa­gner den Sprung ins A-na­tio­nal­team. „Mit die­ser Ge­ne­ra­ti­on konn­ten wir schon sehr früh zu ar­bei­ten be­gin­nen und wa­ren da teil­wei­se um zwei Jah­re frü­her dran als an­de­re Na­tio­nen. Der Ver­band hat bei un­se­rem Kon­zept auch voll mit­ge­zo­gen und hat so­wohl die U-18-EM als auch die U-20-EM nach Ös­ter­reich ge­holt“, hebt Ma­rou­schek die Be­deu­tung der bei­den Ver­an­stal­tun­gen her­vor. „Ziel für ei­ne Na­ti­on wie Ös­ter­reich muss es sein, bei je­der Groß­ver­an­stal­tung da­bei zu sein, um re­gel­mä­ßig auf Welt­klas­se-Ni­veau zu spie­len.“

VIEL ER­FAH­RUNG. Doch Tur­nier­fol­ge ste­hen nicht im Fo­kus – Ma­rou­schek: „Al­les dient ei­nem hö­he­ren Ziel: Spie­ler für in­ter­na­tio­na­le Auf­ga­ben vor­zu­be­rei­ten und für das Na­tio­nal­team zu ent­wi­ckeln.“Mit dem 2000er-team konn­te Ma­rou­schek er­neut früh zu ar­bei­ten be­gin­nen. „Da fließt viel Er­fah­rung von da­mals ein, wo­mit un­se­re Ar­beit auf ei­nem hö­he­ren Ni­veau sein soll­te“, sagt der Chef­trai­ner.

Auch wenn aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren spe­zi­ell je­ne Spie­ler aus der 94er-Ge­ne­ra­ti­on her­vor­ste­chen, be­tont Ma­rou­schek: „Je­der Jahr­gang, mit dem wir bis­her ge­ar­bei­tet ha­ben, war gleich ta­len­tiert. Die Fra­ge ist, ob wir es schaf­fen, gro­ße Zu­kunfts­hoff­nun­gen früh her­aus­zu­grei­fen und zu för­dern. Es wä­re groß­ar­tig, wenn er­neut sechs, sie­ben Spie­ler aus die­ser Ge­ne­ra­ti­on her­aus­kom­men wür­den.“

Er­folg­rei­che Bank-ge­schäf­te: Ro­land Ma­rou­schek be­treut der­zeit das 2000er-na­tio­nal­team des Ös­ter­rei­chi­schen Handball-bun­des

Der An­sa­ger: Ro­land Ma­rou­schek for­dert und för­dert die bes­ten Nach­wuchs­spie­ler

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