So geht Handball

Kurier Magazine - Handball - - INHALT -

Der gra­fi­sche Er­klär­stück zum mit­rei­ßen­den Spiel

Tor­raum Sie­ben­me­ter­li­nie Frei­wurf­li­nie Tor­wart­grenz­li­nie

SPIEL­ZEIT

Zwei Mal 30 Mi­nu­ten. Die Zeit läuft auch bei Un­ter­bre­chun­gen wei­ter, es sei denn, ei­ner der bei­den Schieds­rich­ter lässt die Uhr an­hal­ten.

ÜB­LI­CHE ABWEHRSYSTEME

Bei der 6:0-De­ckung sind al­le sechs Feld­spie­ler an der Kreis­li­nie (6 Me­ter) po­si­tio­niert.

Bei der Va­ri­an­te 5:1 agiert ein Spie­ler auf Hö­he der Frei­wurf­li­nie (9 Me­ter) und ver­sucht, den Spiel­auf­bau des Geg­ners zu stö­ren.

WURFVARIANTEN

Beim Sprung­wurf springt der Spie­ler ab und wirft, be­vor er den Bo­den wie­der be­rührt. Der Hüft­wurf wird aus dem Stand in Hüft­hö­he aus­ge­führt. Beim „Wuz­ler“gibt der Wer­fer dem Ball durch Be­we­gung des Hand­ge­lenks ei­nen Drall mit, wo­durch die­ser beim Auf­set­zen sei­ne Rich­tung än­dert.

REGELVERSTÖSSE

Ge­stat­tet ist, Ar­me und Hän­de zu be­nut­zen, um den Ball zu blo­cken; den Geg­ner mit der of­fe­nen Hand den Ball weg­zu­spie­len; den Ge­gen­spie­ler mit dem Kör­per zu sper­ren; mit an­ge­win­kel­ten Ar­men Kör­per­kon­takt auf­zu­neh­men.

Je­der wei­ter­ge­hen­de Kon­takt ist als Foul zu ahn­den. Mit dem Ball in der Hand sind höchs­tens drei Schrit­te er­laubt.

STRA­FEN

Je­der Kör­per­kon­takt, der über das er­laub­te Maß hin­aus­geht, hat zu­min­dest ei­nen Frei­wurf zur Fol­ge. Ver­ei­telt ein Foul je­doch ei­nen kla­ren Tor­wurf oder be­tritt der Ver­tei­di­ger den Tor­raum, ist Sie­ben­me­ter zu ge­ben.

Auf der Ebe­ne der per­sön­li­chen Stra­fen ist die Gel­be Kar­te die ers­te Stu­fe. Beim nächs­ten der­ar­ti­gen Ver­ge­hen des­sel­ben Spie­lers oder nach drei Ver­war­nun­gen für ei­ne Mann­schaft er­folgt je­de wei­te­re Be­stra­fung durch ei­ne Hin­aus­stel­lung für zwei Mi­nu­ten. Er­hält ein Spie­ler die drit­te Zeit­stra­fe, wird ihm die Ro­te Kar­te (Dis­qua­li­fi­ka­ti­on) ge­zeigt. Die­se kann we­gen grob un­sport­li­chen Ver­hal­tens auch di­rekt ge­zeigt wer­den.

PASSIVES SPIEL

Es gibt kein de­fi­ni­ti­ves Zeit­li­mit für ei­nen An­griff. Die Schieds­rich­ter ent­schei­den in­di­vi­du­ell, ob ein Tor­wurf ernst­haft an­ge­strebt wird. Ist dies nicht der Fall, zei­gen die Schieds­rich­ter durch ge­ho­be­ne Hand passives Spiel an.

FOR­MA­TI­ON/WECH­SEL

Von den 14 ge­nann­ten Spie­lern ste­hen sie­ben auf dem Feld.

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