CHI­NA

WEG DER HAR­MO­NIE

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An­fangs staunt man, doch schon nach we­ni­gen Ta­gen fin­det man es nor­mal, das­sin­den­öf­fent­li­chen­parksvon­pe­king­tai­chi­prak­ti­ziert­wird. Mei­ne­neu­gier des Zu­schau­ens weicht der Fas­zi­na­ti­on des Mit­ma­chens, als mich ein Teil­neh­mer mit ei­ner Ges­te da­zu ein­lädt. Tai Chi al­so, mor­gens um Sie­ben im Peop­les Park von Bei­jing. Was Tai Chi genau ist, ist nur schwer zu er­klä­ren. Hier ein Ver­such: Der Be­griff ist ei­gent­lich die Ab­kür­zung für das ur­sprüng­lich mit Tai Chi Chuan be­zeich­ne­te Übungs­sys­tem aus har­mo­ni­schen lang­sa­men Be­we­gun­gen. Es sind Grund­hal­tun­gen, Po­si­tio­nen und Ein­zel­be­we­gun­gen, die in­zu­sam­men­hän­gen­den, ge­schmei­di­gen­be­we­gungs­ab­läu­fe­nih­re­voll­endung fin­den. Tai Chi ist ei­ne Ge­sund­heits-, Kör­per-, Me­di­ta­ti­ons- und Kampf­kunst, die mit Atem-, Deh­nungs-, Kräf­ti­gungs- und Lo­cke­rungs­übun­gen kom­bi­niert wird. Da ist al­les drin­nen und Tai Chi ge­wis­ser­ma­ßen das Er­ler­nen ei­ner neu­en Kör­per­spra­che. Die Chi­ne­sen sa­gen: „Men­schen, die Tai Chi prak­ti­zie­ren, er­lan­gen die Ge­schmei­dig­keit ei­nes Kin­des, die Kraft ei­nes Holz­fäl­lers und die Klug­heit ei­nes Wei­sen.“

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