WAS TUN BEI EI­NEM ZECKENSTICH?

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Ze­cken sind Trä­ger ei­ner gro­ßen An­zahl von Krank­heits­er­re­gern. Ent­fer­nen Sie den „Pa­ra­si­ten“al­so mög­lichst schnell, am bes­ten mit ei­ner spe­zi­el­len Split­ter­pin­zet­te. Er­grei­fen Sie ihn knapp über der Haut und zie­hen Sie lang­sam un­ter gleich­mä­ßi­gem Zug her­aus. Nicht dre­hen und auch nicht quet­schen, da so leich­ter Er­re­ger – die sich im Darm und in der Spei­chel­drü­se der Ze­cke be­fin­den – in die Wun­de ge­lan­gen. Reißt der Kopf ab und bleibt ste­cken, be­ob­ach­ten Sie, ob sich die Stel­le ent­zün­det. Ach­ten Sie in der Fol­ge­zeit­ge­ne­rell­dar­auf, ob­sich­um­diestich­wun­de ei­ne sich aus­brei­ten­de Rö­tung ent­wi­ckelt. Soll­te dies der Fall sein, su­chen Sie ei­nen Arzt oder ei­ne Ärz­tin auf. Ei­ne klei­ne Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on mit ro­tem Hof ist je­doch nor­mal. Tre­ten Wo­chen bis Mo­na­te nach dem Zeckenstich schwer ein­zu­ord­nen­de Be­schwer­den auf, et­wa Ge­lenk­schwel­lun­gen, Mus­kel­schmer­zen oder star­ke Kopf­schmer­zen, soll­ten Sie die­se eben­falls ab­klä­ren las­sen und auf den Zeckenstich hin­wei­sen. Denn Ze­cken kön­nen Krank­hei­ten wie FSME und Bor­re­lio­se über­tra­gen. Und je län­ger die Kr­ab­bel­tie­re fest­ge­saugt blei­ben, des­to grö­ßer ist das In­fek­ti­ons­ri­si­ko.

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