WAS VER­BIRGT SICH HIN­TER ÜBEL­KEIT UND ER­BRE­CHEN?

Kurier Magazine - Kinder - - Arztbesuch -

Kin­der re­agie­ren oft be­reits auf Klei­nig­kei­ten mit Er­bre­chen, denn ih­re Ma­gen ist noch sehr emp­find­lich. Die Ur­sa­chen sind meist harm­los: Zu viel durch­ein­an­der ge­ges­sen, ein zu kal­tes Ge­tränk , ver­dor­be­ne Le­bens­mit­tel oder auch im­men­se Vor­freu­de oder ein be­son­ders auf­re­gen­des Er­leb­nis. Ha­ben die Klei­nen zu­sätz­lich Fie­ber, Hus­ten oder Schnup­fen ist häu­fig ei­ne In­fek­ti­ons­er­kran­kung die Ur­sa­che. Wird das Er­bre­chen von Fie­ber und Durch­fall be­glei­tet, han­delt es sich in der Re­gel um ei­ne Ma­gen-darm-in­fek­ti­on. Übel­keit oder Er­bre­chen sol­le nur aus­nahms­wei­se me­di­ka­men­tös be­han­delt wer­den, zum Bei­spiel bei Rei­se­krank­hei­ten. An­sons­ten ist es nur wich­tig, der Aus­trock­nungs­ge­fahr ent­ge­gen­zu­wir­ken. Ge­trän­ke wie Me­lis­sen-, Fen­chel- oder Ing­wer­tee lin­dern gleich­zei­tig die Übel­keit. Nur sel­ten ver­birgt sich et­was Erns­tes hin­ter den Be­schwer­den. Bei gleich­zei­tig star­ken Schmer­zen im Un­ter­bauch könn­te zum Bei­spiel ei­ne Blind­darm­ent­zün­dung vor­lie­gen. Ein Warn­zei­chen ist auch ei­ne un­ge­wöhn­li­che, grü­ne oder blu­ti­ge Fär­bung des Er­bro­che­nen. Im Zwei­fels­fall wen­den Sie sich rasch an ei­nen Kin­der­arzt.

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