Für mehr Fin­ger­spit­zen­ge­fühl

Ge­hirn sti­mu­la­ti­on. Der­tips tim- hand­schuh für Schlag­an­fall pa­ti­en­ten ver­bes­sert Tast­sinn und Mo­to­rik

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Lei­den sie an­den ein­schrän­kun­gen des Tast­sinns und der Be­weg­lich­keit der Hand nach ei­ner Hirn­schä­di­gung und möch­ten ger­ne wie­der das­sel­be Fin­ger­spit­zen­ge­fühl wie früh er­ha­ben? Wie­der al­lei­ne das Glas oder den Löf­fel hal­ten kön­nen? Ge­ne­rell all­täg­li­che Tä­tig­kei­ten wie­der kom­plett al­lein be­wäl­ti­gen? tip­stim ist ein voll­kom­men neu­es Pro­dukt zur Ver­bes­se­rung des Tast­sinns in der Re­ha­bi­li­ta­ti­on nach ge­nau die­sen Hirn­schä­di­gun­gen, wie z.B. Schlag­an­fall, Schä­del- hirn­T­rau­ma ode rauch sel­te­ne­ren neu­ro­lo­gi­schen Er­kran­kun­gen wie dem kom­ple­xen re­gio­na­len Schmerz­syn­drom (CRPS).

FUNKTIONSWEISE.

tip­stim be­steht aus ei­nem Im­puls­ge­ber in der Grö­ße ei­nes Ta­schen­rech­ners und aus ei­nem da­zu­ge­hö­ri­gen High­techHand­schuh (tip­stim gl­ove). Die tipS­ti­mu­la­ti­on mit tip­stim un­ter­stützt lang­wie­ri­ge Trai­nings pro­zes­se, da durch die sen­si­ble Sti­mu­la­ti­on der Fin­ger­spit­zen di­rekt in den zu­ge­ord­ne­ten Ge­hirn­area­len, die für die Hand zu­stän­dig sind, plas­ti­sche pro­zes­se aus­ge­löst wer­den. Auf­grund der Ver­ar­bei­tung mo­derns­ter Ma­te­ria­li­en, die an­sons­ten Ver­wen­dung im Pro­fis port be­reich fin­den, zeich­net sich­tip st im­gl­ove durch ei­nen sehr ho­hen tra­ge kom­fort und ana­to­mi­sche Pass­ge­nau­ig­keit aus.

SCHMERZFREI.

Die The­ra­pie ist voll­kom­men schmerz-undn eben wir­kungs frei und sehr ein­fach in­der Hand­ha­bung. Der Pa­ti­ent zieht den Hand­schuh über, ver­bin­det die­sen mit dem Im­puls­ge­ber und star­tet die The­ra­pie­sit­zung, idea­ler­wei­se täg­lich für ca. ei­ne Stun­de. Die The­ra­pie mit tip­stim be­darf kei­ner be­son­de­ren Auf­merk­sam­keit des Pa­ti­en­ten­und­kann– be­dingt­durch­die kom­pak­te Bau­wei­se und sehr ein­fa­che An­wen­dung – pro­blem­los in der häus­li­chen Um­ge­bung durch­ge­führt und in den All­tag in­te­griert wer­den – und dies auch bei ein­ge­schränk­ter Mo­bi­li­tät.

EX­ZEL­LEN­TE ER­GEB­NIS­SE.

Wis­sen­schaft­li­che stu­di­en be­le­gen, dass da­durch Ge­hirn ve­rän­de­run­gen er­wirkt wer­den, die von nach­hal­ti­gen Ver­bes­se­run­gen der Sen­so­mo­to­rik be­glei­tet wer­den und die mit Trai­nings ef­fek­ten ver­gleich­bar sind. Si­gni­fi­kan­te the­ra­peu­ti­sche Ver­bes­se­run­gen konn­ten mit Pi­lot stu­di­en, Ein­zel­fall­stu­di­en und ei­ner ran­do­mi­sier­ten und pla­ze­bo­kon­trol­lier­ten Stu­die in Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­zen­tren nach­ge­wie­sen wer­den. Ins­be­son­de­re sen­so­mo­to­ri­sche Stö­run- gen zei­gen ei­ne deut­lich bes­se­re Er­ho­lung. Die­se in­no­va­ti­ve The­ra­pie form er­öff­net neue, ef­fi­zi­en­te, kos­ten­güns­ti­ge und für den Pa­ti­en­ten an­ge­neh­me We­ge für neu­ror eh abili­ta­ti­ve In­ter­ven­ti­on und The­ra­pie zur Ver­bes­se­rung sen­so­mo­to­ri­scher De­fi­zi­te.

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