OH­NE REUE

GRILL­GE­NUSS

Kurier Magazine - Seltene Krankheiten - - Ernährung - VON DOROTHE RAI­NER

Ei­ne Grill­meis­te­rin und ei­ne Er­näh­rungs­ex­per­tin er­klä­ren, was ge­sun­des Gril­len be­deu­tet und ge­ben Tipps, wor­auf man ach­ten soll­te. Bei ei­ner geht es um die Do­sis, bei der an­de­ren um den rich­ti­gen Mix.

Mein’s bit­te me­di­um! Du, wo ist die Alu fo­lie für die erd­äp­feln?H ast du die Würs­tel ein­ge­packt? Ei­gent­lich weiß man nach die­sen drei Sät­zen schon, um wel­che sze­ne es sich han­delt–ge­nau, es geht ums Gril­len, ein eder som­mer­li­chen lieb­lings­be­schäf­ti­gun­gen der ös­ter­rei­cher. Ei­ne Um­fra­ge der Agrar­markt aus­tria hat er­ge­ben, dass 80 pro­zent re­gel­mä­ßig den Gril­le ran wer­fen. Zwei Drit­tel tun das ein­mal im Mo­nat, je­der Zehn­te wö­chent­lich und ei­ni­ge im­mer dann, wenn das Wet­ter passt. Grund­sätz­lich ei­ne wun­der­ba­re Sa­che, denn gril­len ist ge­sel­lig und ei­ne ur­al­te und „ge­sun­de“Form (we­nig Fett) der Nah­rungs zu­be­rei­tung. Al­ler­dings birgt die grill er ei auch ge­sund­heit­li­che Ri­si­ken, die man aber mi­ni­mie­ren kann, wenn man auf Qua­li­tät statt Quan­ti­tät setzt. Grill­meis­te­rin Yu­lia Hay­bäck und die Er­näh­rungs ex pert in An­ge­la Mö­rix­bau­er er­klä­ren, wor­auf man sonst noch ach­ten muss.

KLAS­SISCH.

Für wen zum Gril­len das Ri­tu­al des Feu­er­ma­chens ge­hört, kommt um den Holz­koh­len grill er nicht her­um. Auch für Grill­meis­te­rin Yu­lia Hay­bäck ist er die ers­te Wahl, denn für sie ge­hört das Feu­er ein­fach zum gril­len da­zu .„ durch den auf­stei­gen­den Rauc hund dieRö st aro­men ent­steht der ty­pi­sche Ge­schmack im Fleisch, um den es ja geht. Die­ser ent­steht aber auch beim Gas- und Elek­tro­grill, so­fern die Grills über ei­nen of­fe­nen Rost ver­fü­gen“, be­tont Hay­bäck. Ge­nau die­ser Rauch ist es aber auch, der ge­sund­heit­li­che Ri­si­ken birgt. Er be­inhal­tet äu­ßerst schäd­li­che Stof­fe, wie die krebs­er­re­gen­den po­ly­zy­kli­schen aro­ma­ti­schen Koh­len­was­ser­stof­fe (PAK) und he­te­ro­zy­kli­sche aro­ma­ti­sche Ami­ne (HAA). Der Tipp der Meis­te­rin, um das Ge­sund­heit s ri­si­ko beim di­rek­ten Gril­len zu re­du­zie­ren: Das Grill gut mög­lichst kurz über der di­rek­ten flam­me er­hit­zen, da­nach in­di­rekt, ab­seits vom Feu­er, fer­tig­gril­len. Am bes­ten ei­nen grill mit de­ckel ver­wen­den, um die Stich­flam­men bil­dung zu re­du­zie­ren. Au­ßer­dem auf die zu­sätz­li­che Ga­be von Fett ver­zich­ten und auf Qua­li­tät statt Quan­ti­tät set­zen. „Wer es mög­lichst ge­sund möch­te, soll­te auf die Her­kunft und Ver­ar­bei­tung der Le­bens­mit­tel ach­ten. Lie­ber ein gu­tes Stück Fleisch, pes­ti­zid frei­es ge­mü­se und fri­sche Kräu­ter “, soHay­bäck.

IN­DI­REKT.

Ne­ben dem di­rek­ten Gril­len über der of­fe­nen Hit­ze­quel­le gibt es auch die in­di­rek­te Me­tho­de. Hier be­fin­det sich die Glut

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