84 WTA Man­da­to­rys

Sie­ge­rin­nen: Os­a­ka, Ste­phens, Kvi­to­va und Woz­ni­a­cki

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» Se­re­na Wil­li­ams, die erst ein hal­bes Jahr da­vor Mut­ter ge­wor­den war, schei­ter­te bei ih­rem Come­back auf der WTA-TOUR in der drit­ten Run­de von In­dian Wells aus­ge­rech­net an ih­rer Schwes­ter Ve­nus. Die 23-ma­li­ge Grand-slam-sie­ge­rin muss­te sich mit 3:6, 4:6 doch über­ra­schend deut­lich ge­schla­gen ge­ben und ver­pass­te da­durch den Ein­zug ins Ach­tel­fi­na­le. Nach der Par­tie um­arm­ten die bei­den Schwes­tern ein­an­der herz­lich am Netz, be­vor Se­re­na ent­täuscht das Sta­di­on ver­ließ. „Es ist nicht schön, dass wir bei­de schon so früh auf­ein­an­der­ge­trof­fen sind bei ih­rem Come­back “, er­klär­te Ve­nus Wil­li­ams. Im­mit­tel­punkt des Ge­sche­hens stand da­nach Nao­mi Os­a­ka, die in In­dian Wells den größ­ten Er­folg ih­rer bis­he­ri­gen Kar­rie­re fei­er­te. Die Ja­pa­ne­rin schlug im Fi­na­le zwei­er 20-Jäh­ri­ger Da­ria­kas­sat­ki­na aus russ­land glatt in zwei Sät­zen 6:3, 6:2 und hol­te sich da­mit den ers­ten Ti­tel über­haupt auf der WTA-TOUR. Auf dem Weg ins Fi­na­le hat­ten sich bei­de Spie­le­rin­nen glei- cher­ma­ßen be­ein­dru­ckend ge­zeigt: Os­a­ka be­sieg­te nach den ehe­ma­li­gen Bran­chen­grö­ßen Ma­ria Scha­ra­powa und Agnies­z­ka Rad­wans­ka auch zwei Da­men aus der ak­tu­el­len ab­so­lu­ten Welt­spit­ze: Ka­ro­li­na Plis­ko­va und die Num­mer eins der Welt, Si­mo­na Halep. Kas­sat­ki­na wie­der­um lie­fer­te ihr kämp­fe­ri­sches Meis­ter­stück im Halb­fi­na­le ge­gen Ve­nus Wil­li­ams, die Auf­trit­te ge­gen An­ge­li­que Ker­ber und Ca­ro­li­ne Woz­ni­a­cki wa­ren eben­so be­ein­dru­ckend. Nur im Fi­na­le wur­de sie gna­den­los ab­ser­viert.

MISS 100 PRO­ZENT.

Für Us-openSie­ge­rin Slo­a­ne Ste­phens gab es auch in Mia­mi aus­rei­chend Grund zum Ju­bel: Das Ass aus Flo­ri­da setz­te sich im Fi­na­le ge­gen­die­als Num­mer­sechs­ge­setz­te Let­tin Je­le­na Osta­pen­ko 7:6, 6:1 durch. Für die 25-jäh­ri­ge Afro­ame­ri­ka­ne­rin war es der sechs­te Tur­nier­sieg ih­rer Kar­rie­re, was be­deu­te­te, dass Ste­phens da­mit auch ihr sechs­tes End­spiel ge­wann. Miss 100 Pro­zent. Aus­schlag­ge­bend für den »

Pre­mier Man­da­to­ry: Nao­mi Os­a­ka sieg­te in In­dian Wells, Slo­a­ne Ste­phens in Mia­mi, Pe­tra Kvi­to­va in Ma­drid und Ca­ro­li­na Woz­ni­a­cki in Pe­king.

Heim­sieg von Ste­phens war auch die ho­he Feh­ler­quo­te ih­rer 20-jäh­ri­gen Geg­ne­rin: Osta­pen­ko be­ging in den zwei Sät­zen nicht we­ni­ger als 48 un­er­zwun­ge­ne Feh­ler, wäh­rend sie nur 25 Win­ner schlug.

KVITOVAS HATTRICK.

Die zwei­ma­li­ge Wim­ble­don-sie­ge­rin Pe­tra Kvi­to­va aus Tsche­chi­en hat zum­drit­ten Mal nach 2011 und 2015 das WTA-TUR­nier in Ma­drid ge­won­nen. Die Welt­rang­lis­ten­zehn­te setz­te sich im Fi­na­le der mit rund 6,6 Mil­lio­nen Dol­lar do­tier­ten Wta-pre­mier-ver­an­stal­tung 7:6, 4:6, 6:3 ge­gen die Nie­der­län­de­rin Ki­ki Ber­tens durch und hat nun als ers­te Ten­nis­spie­le­rin drei Mal in Ma­drid tri­um­phiert. In den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren hat­te die Ru­mä­nin Si­mo­na Halep das Tur­nier in Spa­ni­ens Haupt­stadt ge­won­nen.

JU­BI­LÄ­UM FÜR WOZ­NI­A­CKI.

Aus­tra­li­an-open-sie­ge­rin Ca­ro­li­ne Woz­ni­a­cki hat das Wta-tur­nier in Pe­king ge­won­nen und da­mit ih­ren 30. Ti­tel auf der Tour ge­fei­ert. Ein Ju­bi­lä­um. Die 28-Jäh­ri­ge setz­te sich in der chi­ne­si­schen Haupt­stadt ge­gen die Let­tin Ana­st­a­si­ja Se­va­s­to­va glatt mit 6:3, 6:3 durch und durf­te sich so ganz ne­ben­bei über ein Preis­geld in Hö­he von rund 1,3 Mil­lio­nen Eu­ro freu­en. Ein will­kom­me­nes Kör­berl­geld für die sieg­rei­che Dä­nin. «

Für Vi­de­os zu den Pre­mier Man­da­to­ry die Sei­te mit der Gra­tis-app „Short­cut Re­a­der“scan­nen

Höchs­te Wta-ka­te­go­rie (nach den Grand Slams/itf) In­dian Wells: (6, 8 Mio. $), Fi­na­le: Os­a­ka (JPN) – Kas­sat­ki­na (RUS/20) 6:3, 6:2. Dop­pel-sie­ge­rin­nen: Hsieh Su/stry­co­va (Tai­wan/cze) Mia­mi: (7. 9 Mio. $), Fi­na­le: Ste­phens (USA/13) – Osta­pen­ko (LAT/6) 7:6 (5), 6:1. Dop­pel: Bar­ty/van­de­weg­he (AUS/USA) Ma­drid: (6 Mio. $), Fi­na­le: Kvi­to­va (CZE/10) – Ber­tens (NED) 6:4, 6:3. Dop­pel: Ma­ka­ro­wa/wes­ni­na (RUS) Pe­king: (6,4 Mio. $), Fi­na­le: Woz­ni­a­cki (DEN) – Se­va­s­to­va (LAT) 6:3, 7:6 (5). Dop­pel: Hla­va­ck­ova/stry­co­va (CZE) Zwei Ti­tel für Bar­bo­ra Stry­co­va

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