Feu­er und Flam­me

Grund­le­gen­des zur Pla­nung von Öfen.

Kurier Magazine - Wohnen - - Feuerstellen -

Prin­zi­pi­ell ist kei­ne Wohn­form von der In­stal­la­ti­on ei­ner Feu­er­stel­le aus­ge­nom­men, auch nicht Pas­si­vund Nied­rig ener­gie häu­ser. In die­sen Fäl­len ist der Ofen an die ge­rin­ge­re Heiz­leis­tung an­zu­pas­sen. Ka­chel­öfen gibt es ab ei­ner Leis­tung von 800 Watt, das ent­spricht in et­wa der Kraft von acht Glüh­bir­nen oder ei­ner Mi­kro­wel­le. Ent­ge­gen vie­ler Vor­ur­tei­le über­hitzt das mo­der­ne haus nicht, da die heiz leis­tung in­di­vi­du­ell an­ge­passt wird.

Bei Zweck Wär­me­ab­ga­be Ka­chel­ofen die an­ge­nehm. ein- hin­ge­gen so ist er der bis der über der Wahl ma­xi­mal heiz das die die er­fül­len Da fla­ckern­de ka­min des rich­ti­ge Ober­flä­che reicht über drei­mal Ofen­mo­dells mit soll. lan­ge ein gro­ßer wahl. Möch­te feu­er Nach­le­gen pro ab­gibt, Zeit, glas­schei­be Die Tag er­leb­nis geht ist man mil­de­strah­lungs völ­lig ist ein es der be­son­ders ei­ne klas­si­scher dar­um, im aus. Holz­schei­te vor­der­grund, vor­zu­zie­hen. lang­sa­me Steht wel­chen wär­me, Der auf. schnel­ler da öf­ters Im Ka­chel­ofen Ver­gleich nach­ge­legt warm. lädt Die­ser da­zu wer­den sei­nen wird ver­braucht Wär­me­spei­cher es muss. mit dem aber Es ist mehr Heiz­ka­min lang­sam Holz, emp­feh­lens­wert, ei­nen Ofen­zu­fin­den. Hafner zu Au­ch­in Ra­te be­reits zu Fer­tig­häu­sern zie­hen, bei der Pla­nung um den is­tein­heiz­ka­min pas­sen­den des Hau­ses oder Brand Ka­chel­ofen schutz­maß­nah­men un­ter Ein­hal­tung mög­lich. der Dies­be­züg­lich ist der Hafner eben­falls die rich­ti­ge An­sprech­per­son. Bei der Pla­nung soll­te man zu­dem den Un­ter­grund im Au­ge ha­ben, denn ein Ka­chel­ofen ist gut und ger­ne meh­re­re hun­dert Ki­lo­gramm schwer. Doch vie­le Häusl­bau­er möch­ten ihn nicht so­fort er­rich­ten las­sen. In dem Fall ist dar­auf zu ach­ten, dass im ge­plan­ten Ofen­be­reich kei­ne Fuß­bo­den­hei­zung ver­legt wird. Tipp: Der 19. Ok­to­ber ist der „Tag des Ka­chel­ofens“. An die­sem Ak­ti­ons­tag öff­nen rund 200 Ofen­bau­er ös­ter­reich­weit ih­re Tü­ren und in­for­mie­ren über das tra­di­tio­nel­le Heiz­ge­rät. In­fo:www.tagd es ka­chel­ofens.at mit klei­nem Sicht­fens­ter“, sagt Schif­fert. Po­pu­lär ist auch der Heiz­ka­min mit gro­ßer Glas­schei­be. Er wird vom Ofen bau­er in­di­vi­du­ell ge­setzt und bie­tet sicht­ba­res Feu­er im gro­ßen Stil– mit Pan­ora­ma­fens­tern, die so­gar um die Ecke ge­hen.

MASSARBEIT.

Ob Far­be, Form oder De­kor–je­der ofen er­hält erst durch die Ofen­ke­ra­mik sei­nen in­di­vi­du­el­len Cha­rak­ter, wo­bei pu­ris­ti­sche, kla­re For­men mit groß­for­ma­ti­gen Ka­cheln der­zeit Trend sind. Bei den Far­ben do­mi­nie­ren hel­le und er­di­ge tö­ne, den­noch ha­ben die jüngs­ten fach­mes­sen ge­zeigt, dass auch so­ge­nann­te Vin­ta­ge-ka­cheln wie­der im Kom­men sind. Ge­meint sind da­mit Mus­ter­ka­cheln, die im ta­pe­ten stilb er eits­um1570ge fer­tigt wor­den sind. In kom­bi­na­ti­on mit ei­nem mo­der­nen ein­ri ch tungs stil und zeit­ge­mä­ßer Tech­nik ist da sei­ne äu­ßerst reiz­vol­le op­tik. All das macht ka­mi­ne und Ka­min öfen so be­liebt. Tho­mas Schif­fert: „In Zei­ten von Wär­me­pum­pen seh­nen sich die Men­schen trotz dem­nach ei­ner spür­ba­ren Wär­me qu­el­le im haus, an der man sich nach ei­nem kal­ten Win­ter­tag an­leh­nen und auf­wär­men kann. “Klingt lo­gisch und hat bei nä­he­rer Be­trach­tung Wur­zeln, die bis in die Ur­zeit zu­rück­rei­chen. Man kann sa­gen, die Lie­be zum Feu­er ist evo­lu­tio­när be­dingt, sie liegt in un­se­ren Ge­nen. Für Ur­zeit­men­schen war Feu­er not­wen­dig, um zu über­le­ben und sich wei­ter zu ent­wi­ckeln. Ne­ben den Vor­tei­len als Licht- und Wär­me spen­der er­mög­lich­te es zu­dem neue Mög­lich­kei­ten der Spei­sen zu­be­rei­tung und war Schutz vor Wild tie­ren. Beim ge­mein­sa­men sit­zen um das La­ger­feu­er wur­den Paar­bin­dun­gen und das so­zia­le Ge­fü­ge ge­stärkt. »

Wo­mit wir wie­der im hie rund heu­te wä­ren. Auch wir mo­der­ne Men­schen seh­nen uns nach Wär­me und Ge­bor­gen­heit. Wer liebt ihn nicht, den abend­li­chen Ku­schel­kurs in woh­li­ger Um­ge­bung. Tat­säch­lich ha­ben es die Men­schen in den Abend­stun­den, das zei­gen Stu­di­en, ger­ne um et­wa 1,5 Grad Cel­si­us wär­mer als am Vor­mit­tag. Die Fas­zi­na­ti­on für das Feu­er ist uns al­so ge­blie­ben. Ex­per­te tho­mas Schif­fert weist in­dem Zu­sam­men­hang auch ger­ne auf die po­si­ti­ven G esund­heits­ef­fek­te hin, die ein Ka­chel­ofen er­wie­se­ner­ma­ßen aus­strahlt. Ei­ne un­ter­su­chung der ver­suchs-und For­schungs­an­stalt derHafn er hat nach­ge­wie­sen, dass Per­so­nen am Ka­chel­ofen ra­scher ent­span­nen und die Mus­keln bes­ser­re ge­ne­rie­ren kön­nen. Der grund da­für liegt in­der lang­wel­li­gen In­fra­rot strah­lung. Tho­mas Schif­fert: „Der gro­ße Wär­me­spei­cher des ka­chel­ofens lädt sich schnell un­ter gro­ßer Hit­ze auf und gibt die­se Wär­me dann nur lang­sam und sehr mild über vie­le St­un­den wie­der ab.“Ver­gleich­bar mit der Son­nen­strah­lung dringt die Wär­me dann in die tie­fe­ren Haut­schich­ten ein und sorgt so für ein an­ge­neh­mes auf­wär­men­des kör­pers. Vor al­lem in der Er­käl­tungs­zeit emp­fin­den vie­le Men­schen Ka­chel­ofen­wär­me als sehr an­ge­nehm“, weiß der Ofen-pro­fi. „An­ders als bei Kon­vek­ti­ons­wär­me durch Heiz­kör­per wird die raum luft bei ka­chel­öfen we­der er­hitzt oder aus­ge­trock­net .“

Vie­le Ar­gu­men­te al­so, die für ei­nen Ka­chel­ofen spre­chen, egal ob als Zu­satz ofen im Nied­rig ener­gie haus oder als haupt hei­zung im alt­bau–letzt­lich ist je­der Ka­chel­ofen, der aus Scha­mot­test­ei­nen ge­setzt wird, lang­le­big. Ein gut ge­war­te­ter ofen hält bis zu 30 Jah­re und ist, auch das darfm an nicht­verg es­sen, ei­ne Al­ter­na­ti­ve zu Strom, Gas und Öl. Die­ses wird künf­tig so­wie­so knap­per. Im ge­gen­satz zu holz, das als nach­wach­sen­der Brenn­stoff im­mer ver­füg­bar sein wird. Auch das wuss­ten un­se­re ur­zeit­li­chen Vor­fah­ren. «

Für wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Ofen­bau­ern die Sei­te mit der Gra­tis-app „Short­cut Re­a­der“scan­nen

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