„BLU­MEN KÖN­NEN HAR­MO­NIE ER­ZEU­GEN“

Kurier Magazine - Wohnen - - Schnittblu­men In Szene Gesetzt -

War­um soll­ten Blu­men in je­der Woh­nung Teil der Ein­rich­tung sein?

Weil­man mit Blu­men Le­ben und die Jah­res­zei­ten in die Räu­me bringt. Und mei­ner Mei­nung nach er­zeu­gen sie ein Ge­fühl der Har­mo­nie – wenn Blu­men am Ess­tisch­ste­hen, herrscht­gleich­ei­nean­de­re At­mo­sphä­re. Und zu gu­ter Letzt sind sie wun­der­schön: Den­ken Sie an Pa­pa­gei­en­tul­pen – die wir­ken, als wä­ren sie ei­nem Ge­mäl­de ent­sprun­gen.

Mar­cus Do­na­ti: Wie prä­sen­tiert­man Schnitt­blu­men am­bes­ten?

Wir setz­ten uns mit der­aus­strah­lung der Blu­men aus­ein­an­der und da­mit, wie­sie­wach­sen. Ei­n­etul­pe­steh­tet­wa nicht al­lein auf wei­ter Flur, son­dern in Dut­zen­den. Da­he­ris­te­s­oftam­schöns­ten, wenn­man20­bis30tul­pen­in­ei­ne Va­se stellt. Wir ge­ben höchs­tens ein biss­chen Hei­del­bee­re da­zu, die die Wir­kung noch un­ter­stüt­zen. Es gibt aber auch Blu­men von ho­her Sym­bol­kraft, die Ro­se zählt da­zu. Ei­ne ein­zel­nero­te­ro­sehatih­ren­ei­ge­nen­reiz, er­zählt sie doch von der Lie­be. Und­blu­men mit star­ker Prä­senz, zu ihr zäh­le ich die Cal­la, sind auch per­fek­te So­lis­ten. Sie brau­chen nur ei­nen Rah­men durch Blät­ter oder ei­nen skur­ril ge­form­ten Ast.

Gibt es bei Blu­men auch Trends?

Wa­sich be­ob­ach­te, ist dass die Na­tür­lich­keit im­mer stär­ker ge­fragt wird. Man geht mit dem Jah­res­kreis – im Spät­win­ter holt man sich durch Tul­pen oder­nar­zis­sen den Früh­ling nach Hau­se. Da­zu ge­sellt sich Ra­nun­kel, denn die neu­en Züch­tun­gen ha­ben sehr gro­ße Blü­ten, die wun­der­schön aus­se­hen. Ab Mai kom­men die Hor­ten­si­en, die ein Re­vi­val er­le­ben, aber auch die Pfingst­ro­sen. Auch Mohn wird im­mer be­lieb­ter. Das, was auch im Gar­ten bald die Blü­ten öff­net, ist auch in den­va­sen be­liebt. Im Win­ter kom­men dann die Exo­ten ins Spiel, al­so Ama­ryl­lis oder St­re­li­zi­en.

Wie be­han­deltman­schnitt­blu­men rich­tig?

Das kann man nicht pau­schal be­ant­wor­ten, da je­de­blu­mean­de­re Be­dürf­nis­se­hat. Je­der Flo­rist­wir­dih­nen­a­ber da­zu­tipps­ge­ben. Ein­paar­grund­sätz­li­che Din­ge kann man aber sa­gen: Blät­ter soll­ten nie im­was­ser ste­hen, wenn die­ses trüb wird, ge­hört es ge­wech­selt. Das Was­ser soll­te hand­warm sein. Und Blu­men ge­hö­ren ge­ne­rel­lan­ge­schnit­ten; Ro­sen­mit­ei­nem lan­gen, schrä­gen Schnitt, Tul­pen ge­ra­de. Ei­ni­ge Blu­men müs­sen an­ge­kocht oder an­ge­brannt wer­den, da­mit sie­was­ser­gut­trans­por­tie­ren­kön­nen, da­zu­ge­hö­re­net­wa­moh­nund­son­nen­blu­men. Das ist aber et­was, was Ih­nen nur ein Flo­rist sa­gen kann. Mit sei­nen Tipps und Blu­men in gu­ter Qua­li­tät hat­man an ei­nem Strauß da­für bis zu ei­ner­wo­che Freu­de.

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