FIN­GER­SPIT­ZEN­GE­FÜHL UND LIE­BE ZUM DE­TAIL

Wie­wird aus ei­ner Ein­ge­bung ein fer­ti­ges Pro­dukt? Den ei­nen Ent­wurfs­pro­zess gibt es nicht – die­we­ge sind viel­fäl­tig. Uns er­klä­ren De­si­gner, wie sie vor­ge­hen.

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» Es kann durch­aus sein, dass sich Ka­rin Bin­der beim Jog­gen plötz­lich bückt, ih­re So­fort­bild­ka­me­ra aus der Ja­cken­ta­sche zieht und ein Fo­to macht. Ein für an­de­re un­schein­ba­res Schne­cken­haus zieht ih­ren Blick an. Oder ein Blatt, das ei­ne be­son­de­re Äde­rung hat. „Die Na­tur ist ei­ne we­sent­li­che In­spi­ra­ti­ons­quel­le für mich“, sagt die De­si­gne­rin. „Sie lie­fert mir Ide­en, die ich dann um­ge­stal­te und in neue For­men ver­wand­le.“Um den ers­ten Ein­druck fest­zu­hal­ten, hat Ka­rin Bin­der im­mer, wenn sie das Haus ver­lässt, die Ka­me­ra da­bei. „Klar­könn­teichauch­mit­dem­han­dy Fo­tos ma­chen“, sagt sie und lacht. »

„Abe­rich­möch­te­die­bil­der­so­fort­aus­ge­druckt ha­ben – das ge­hört zu mei­nem Ar­beits­pro­zess da­zu.“

Ein­ei­de­ezu­ha­ben, ist das ei­ne. Sie dann aber zur Se­ri­en­rei­fe zu brin­gen, das an­de­re. Mag der Geis­tes­blitz auch noch so um­wer­fend ge­we­sen sein, der De­sign­pro­zess, der da­nach folgt, kann sich als schwie­rig er­wei­sen. Es kann vor­kom­men, dass die Idee sich als nicht um­setz­bar er­weist. Es kann sein, dass vie­le Ab­stri­che ge­macht wer­den müs­sen. Es kann Jah­re dau­ern, bis die Idee schließ­lich Gestal­tan­nimmt. Wie­ein­de­sign­pro­zess ab­läuft, kann nicht in we­ni­gen Wor­ten ab­ge­han­delt wer­den. Es gibt kei­nen 08/15-Weg, der be­schrit­ten wer­den kann. Ver­schie­de­ne Pha­sen wech­seln ein­an­der ab, bis das Re­sul­tat zu­frie­den­stel­lend ist. Den­noch: Bei den De­si­gnern zeich­net sich­meist ein ei­ge­ner Weg ab, den sie be­schrei­ten – was aber auch nicht heißt, dass sie die­sen nie­mals ver­las­sen. Ka­rin Bin­der, de­ren Stu­dio den Na­men„ka·ma in­te­ri­or de­sign“trägt, hält­din­ge­und­for­men, dieih­r­in­sau­ge ste­chen, so­fort mit ei­nem Fo­to fest. Auch­ein Skiz­zen­buch ist ihr stän­di­ger Be­glei­ter. „Wenn ich Ide­en nicht so­fort mit ein paar Stri­chen auf­zeich­ne, kann es sein, dass sie sich in­ner­halb kür­zes­ter­zeit­ver­än­dern– un­d­das­will ich nicht“, sagt sie. „De­r­ers­te Ent­wurf er­folgt al­so bei mir im­mer auf Pa­pier und mit ei­nem Blei­stift, ganz alt­mo­disch.“Die Skiz­ze ar­bei­tet die De­si­gner­ind­an­n­aus. „Ich per­fek­tio­nie­re sie, daar­bei­t­eich­dann­schon­mit­fi­ne­liner und far­bi­gen Stif­ten“, so Bin­der. „Abe­r­al­le­ent­wür­fe­und­zeich­nun­gen wer­den auf­ge­ho­ben.“Bei ih­rem Ar­beits­pro­zess ge­hört es näm­lich da­zu, dass sie ein Mood­board an­legt. Für vie­le De­si­gner ist das ein un­ver­zicht­ba­res In­stru­ment: Es han­delt sichu­mei­ne col­la­ge­ar­ti­ge An­ord­nung von Bil­dern, Fo­tos, auch Mus­tern von Ma­te­ria­li­en, wie­et­wastof­fen. Al­lei­de­en­und­ein­ge­bun­gen wer­den so ge­sam­melt und sind auf­ei­nen­blickerken­n­bar. Bei­der­kon­zep­ti­on von Ide­en sind Mood­boards al­so wich­ti­ge Visualisie­rungen.

WEGMITKURV­EN.

Auch bei der Lam­pe „Laund­ry Light“, die Ka­rin Bin­der für die re­nom­mier­te Wie­ner Lus­ter­ma­nu­fak­tur Ba­ka­lo­wits ent­warf, ging­sie­so­vor.„die­er­stei­deelie

HELL ERLEUCHTET.

fer­ten mir Blät­ter, die sich im Herbst ver­fär­ben­und­trot­zih­rer­ver­gäng­lich­keit für ein be­son­de­res Licht­spiel sor­gen“, er­zählt­ka­rin­bin­der.„die­zwei­te Idee, die ein­ge­flos­sen ist, kam­durch eine­lei­n­e­mit­frisch­ge­wa­schen­er­wä­sche: Ver­gan­ge­nes wird weg­ge­spült und die Klei­dung er­strahlt da­nach in neu­em Glanz.“Bei­de Bil­der ver­schmol­zen im­kopf der De­si­gne­rin zu ei­nem. Auf ih­rem Mood­board er­kennt man das ge­nau an der Skiz­ze: Ganz oben neh­men Zeich­nun­gen von Blät­tern und ei­ner­wä­sche­lei­ne das Blatt ein. Auch die be­reits er­wähn­ten Fo­tos der So­fort­bild­ka­me­ra neh­men ei­nen wich­ti­gen Platz ein. Das al­les vor Au­gen, war­für Ka­rin­bin­der schnell klar, wie„laund­ry­light“aus­se­hen­könn­te. Die­rol­le­der­wä­sche­lei­ne­über­nimmt ein Leuchtstab. Die auf­ge­häng­ten Klei­dungs­stü­cke­und­die herbst­li­chen Blät­ter ge­hen ei­ne Fu­si­on ein und wer­den zu an Dach­zie­gel er­in­nern­den Glas­plat­ten, die über dem Stab hän­gen. Das Grund­ge­rüst für die Leuch­te­war­da­mit­ge­legt.„der­nächs­te­schrit­tist­bei­mir, das­sich­ein­klei­nes Mo­dell­bast­le“, er­zählt­di­ede­si­gne­rin. „Das ist wich­tig, weil ich so so­fort er­ken­ne, ob die Pro­por­tio­nen stim­men. Oft pro­bie­re ich da schon das rich­ti­ge Ma­te­ri­al aus.“Bei „Laund­ry Light“über­nah­men al­ler­dings klei­ne Acryl­plat­ten, die die De­si­gne­rin ein­färb­te und zu­recht­bog, die Auf­ga­be der Glas­plat­ten. „Die wa­ren bei dem­pro­jekt der gro­ße­knack­punkt“, sagt­ka­rin­bin­der.„es­war­nicht­ein­fach, ei­nen Gla­ser zu fin­den, der­mir Glas­plat­ten so bie­gen kann – vie­le Rück­schlä­ge folg­ten, bis al­les ge­passt hat. Um­so schö­ner war es, als wir dann end­lich ei­ne Lö­sung ge­fun­den ha­ben.“

Doch ma­chen wir ei­nen klei­nen Schritt zu­rück. Nach Skiz­zen und Ba­s­te­lei folgt die Fein­ar­beit. Da­für wech­selt Ka­rin Bin­der den Platz – von ih­rem klei­nen Zei­chen­tisch an den Com­pu­ter. „Dort ar­bei­te ich mit ei­nem spe­zi­el­len Pro­gramm­für­vi­sua­li­sie­run­gen, di­e­da­bei hel­fen, dass der Her­stel­ler das End­pro­dukt in al­len De­tails sieht“, er­klärt Ka­rin­bin­der.„und­na­tür­lichüber­tra­ge ich das De­sign in ein AUTOCADPro­gramm, da­sal­le­de­tails­gen­au­fest­hält.“So ent­ste­hen die Plä­ne, nach de­nen das fer­ti­ge Pro­dukt »

WIE EI­NE GE­BURT.

Ob Phil­ip­pe St­arck kurz vor sei­nem Ent­wurf Walt Dis­neys be­rühm­ten Zei­chen­trick­film „Fan­ta­sia“ge­se­hen hat­te, ist nicht be­kannt. Je­den­falls er­in­nert die ers­te Idee, von der der fran­zö­si­sche God­fa­ther of De­sign er­zählt, an die Sze­ne, wo Mi­ckey Maus als Zau­ber­lehr­ling­mit den zum Le­ben er­weck­ten Be­sen sei­ne lie­be Not hat. „Stell dir ei­nen Typ vor, der ei­nen be­schei­de­nen Be­sen nimmt und die­werk­statt putzt und mit die­sem Staub neue­ma­gie er­zeugt“, er­zählt St­arck näm­lich im­mer, wenn er nach der­vi­si­on für „Broom“be­fragt wird. „Des­halb nen­nen wir den Ses­sel auch Be­sen.“Was den De­sign­pro­zess hier aber aus­zeich­net, ist we­ni­ger die Form als viel­mehr das Ma­te­ri­al. Vie­le von Phil­ip­pe St­arcks gro­ßen und be­kann­ten Ent­wür­fen wur­den aus Kunst­stof­fen um­ge­setzt – man den­ke nur an den be­rühm­ten „Ghost Chair“. Mit ihm ge­lang dem De­si­gner ein gro­ßer Wurf: Erst­mals wur­de ei­ne Sitz­ge­le­gen­heit in ei­nem Stück aus Po­ly­car­bo­nat ge­gos­sen. Die das Ba­rock zi­tie­ren­de Form und das trans­pa­ren­te Ma­te­ri­al sorg­ten für ei­nen fra­gi­len Look, tat­säch­lich aber ist „Ghost“un­ver­wüst­lich. Die heu­ti­ge Zeit er­for­dert ei­ne neue Her­an­ge­hens­wei­se an Kunst­stof­fe. Schließ­lich kann an­ge­sichts der Plas­tik-de­bat­te kei­ner mehr weg­schau­en. Da­her ar­bei­te­ten Phil­ip­pe St­arck und die Pro­dukt­ent­wick­ler der Us-ame­ri­ka­ni­schen Mö­bel­fir­ma Eme­co dar­an, ei­nen­neu­en­ver­bund­stoff her­stel­len zu­kön­nen, der ähn­li­che­vor­zü­ge­auf­wei­sen kann wie Po­ly­car­bo­nat. Die Lö­sung war ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus re­cy­cel­ten Ma­te­ria­li­en, ge­nau­er ge­sagt Kunst­stoff, Holz und Glas, die dem De­si­gner je­de­ge­stal­tungs­frei­heit ließ. „Phil­ip­pe und ich wa­ren uns im­mer ei­nig, dass es nicht um­re­cy­cling geht, son­dern um ein­e­um­struk­tu­rie­rung der Pro­duk­ti­on“, sagt Eme­co-chef Gregg Buch­bin­der.„un­ser Ziel ist es, zu ver­hin­dern, das­sab­fäl­le über­haupt erst ent­ste­hen, in­dem­wir weg­ge­wor­fe­ne Ma­te­ria­li­en ver­wen­den, um­dau­er­haf­te Din­ge her­zu­stel­len.“

her­ge­stellt wird. Dann ist al­les ge­tan, was der De­si­gner tun kann. Sei­ne Idee kann end­lich Form an­neh­men. „Über den­dau­men kann man sa­gen, dass es et­wa ein Jahr dau­ert, bis der Pro­zess des Ent­wer­fens ab­ge­schlos­sen ist“, fasst­ka­rin­bin­der­zu­sam­men.„al­sich ,Laund­ry Light’ zum ers­ten Mal bei Ba­ka­lo­wits ge­se­hen ha­be, war das ein un­be­schreib­li­che­s­er­leb­nis: Durch die ge­bo­ge­nen Glas­plat­ten wirft die Leuch­te ein be­son­de­res Licht in den Raum.“Üb­ri­gens: „Laund­ry Light“, bei­der­die­län­ge­des­leuchtsta­be­sund die Far­be der Glas­plat­ten in­di­vi­du­ell zu­sam­men­ge­stellt wer­den kön­nen, wur­de heu­er bei der welt­größ­ten Mö­bel­mes­se Sa­lo­ne di Mi­la­no der Öf­fent­lich­keit vor­ge­stellt.

Auch der Go­be­lin­stoff, mit dem der Mö­bel­her­stel­ler Fr­ei­frau nun Pols­ter­mö­bel be­zieht, wur­de in Mai­land erst­mals ge­zeigt. Um zu die­sem üp­pi­gen De­sign zu kom­men, be­schritt das Un­ter­neh­men un­ge­wöhn­li­che We­ge. Doch es hat sich aus­ge­zahlt: Der Stoff „Oa­sis“ist ein­zig­ar­tig, auf­fäl­lig und wun­der­schön zu­gleich. Doch hin­ter dem Go­be­lin steht kein De­si­gner im en­ge­ren Sinn – wo­bei sich Chris­ti­an Trz­as­ka mit­sei­ner­ar­beit­durch­aus­in­die­rie­ge der gro­ßen Ent­wer­fer ein­rei­hen kann. Wer in sein Ate­lier fährt, muss sich nach Lem­go be­ge­ben. Die Stadt in Nord­rhein-west­fa­len, Deutsch­land, liegt­z­wi­schen­s­anf­ten­hü­geln, wei­ten Fel­der­nund­klei­nen­wäld­chen. Chris­ti­an Trz­as­ka selbst wohnt in ei­nem Fach­werk­haus. Ein länd­li­ches Idyll al­so, in das der 41-Jäh­ri­ge auf den ers­ten Blick nicht so recht pas­sen will. Trz­as­ka ist meist schwarz ge­klei­det, trägt ei­ne­base­ball-kap­peun­dun­zäh­li­ge Tä­to­wie­run­gen auf den Ar­men und Hän­den. Und das ist auch sein ei­gent­li­cher Be­ruf: Chris­ti­an Trz­as­ka ist Tat­too-künst­ler. Ein be­son­ders be­gna­de­ter al­ler­dings. Sei­ne Mo­ti­ve ge­hen im wahrs­ten Sinn des Wor­tes un­ter­die­haut– un­ds­ind­mitt­ler­wei­le weit über die Gren­zen Lem­gos hin­aus be­kannt. Und­dochist­die40.000-see­len-ge­mein­de der Dreh­punkt, wo es zu der Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen Fr­ei­frau und dem Tat­too-künst­ler kam. An die­ser Stel­le müs­sen wir ein we­nig aus­ho­len. Hans­jörg Hel­weg grün­de­te vor erst sie­ben Jah­ren die Ma­nu­fak­tur Fr­ei­frau mit dem Ziel, »

EI­NE AN­DE­RE WELT.

Der­rah­men­rund­um­den­pfau­war­ge­bo­ren. Aus den ers­ten Skiz­zen mach­te Chris­ti­an Trz­as­ka Blau­pau­sen, die er auf das Schnitt­mus­ter ei­nes Fr­ei­frauSes­sels über­trug. Er schnitt sie aus und bog sie in Form. So konn­te er kon­trol­lie­ren, ob die Mus­ter ih­re Wir­kung auch ent­fal­ten konn­ten, wenn sie nicht plan am­zei­chen­brett auf­la­gen. Als das der Fall war, konn­te sich der 41-Jäh­ri­ge den­far­ben­wid­men. Da er ja­den­geist­der­still­le­ben al­ter­meis­ter ein­fan­gen­woll­te, über­tru­ger­die­mus­ter auf ei­ne Lein­wand. Und nun griff er– ganz stil­echt– zu Öl­far­ben, Pin­sel un­d­pa­let­te. Auch­hier­dau­er­tees sei­ne Zeit, bi­schris­ti­an­trz­as­ka­mit­de­m­er­geb­nis zu­frie­den war. Die sat­ten, kei­nes­falls schrei­en­den Far­ben un­ter­strei­chen nun den Grund­ge­dan­ken per­fekt. „Ich se­he den Stoff durch­aus als Kunst“, sagt der Tat­too-künst­ler und es ist zu spü­ren, dass er stolz auf sein ers­tes De­si­gn­werk ist. Im letz­ten Schritt kam das bel­gi­sche Un­ter­neh­men­meis­ter­wer­ke ins Spiel. Die­ma­nu­fak­tu­rist be­kannt­da­für, die flä­mi­sche­web­kul­tur­der­ta­pis­se­rie in neue Sphä­ren zu he­ben. Sie stellt Go­be­lins und ge­web­te Stof­fe in Hand­ar­beit her. Für den ho­hen An­spruch, den­die­hel­weg­sa­nih­re­pro­duk­te­stel­len, al­so ge­nau der rich­ti­ge Part­ner. Üb­ri­gens: Das Skate­board mit dem üp­pi­gen Blu­men­mus­ter, das zur Zu­sam­men­ar­beit­von­frei­frau­und­chris­ti­an Trz­as­ka führ­te, hängt nun im Haus von Alex­an­dra und Hans­jörg Hel­weg – es ist eben­falls wie ein al­ter Meis­ter in Sze­ne ge­setzt.

Nicht­von al­ten Meis­tern, son­dern vom klei­nen Prin­zen wur­de Micha­el Geld­ma­cher bei sei­nem Ent­wurf ge­lei­tet. „Das We­sent­lich­e­ist­für­die­au­gen­un­sicht­bar“ist­das­wohl­be­kann­tes­te­zi­tat­aus dem welt­be­rühm­ten Buch von An­toi­ne de Saint-exu­pé­ry. Das in­spi­rier­te den deut­schen De­si­gner, als er von der ita­lie­ni­schen Grup­pe MCZ, die sich auf Bio­mas­se-heiz­sys­te­me spe­zia­li­siert hat, ein­ge­la­den­wur­de, ei­nen Pel­let­o­fen für den Pri­vat­ge­brauch zu ent­wer­fen. „Wenn ich an ei­ne Höh­le in der Nacht den­ke, die von ei­nem Feu­er er­hellt wird, ent­steht in mir so­fort ein Ge­fühl von Ge­sel­lig­keit, Si­cher­heit, Wär­me“, be­schreibt Micha­el Geld­ma­cher die ers­ten Bil­der in sei­nem Kopf. „Das sind die Emo­tio

GANZFEUERU­NDFLAMME.

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